Zerstört, übermalt, abgehängt

SPD-Kreisverbände in Odenwald-Tauber gehen gegen Vandalismus im Wahlkampf vor


(Foto: pm)

Odenwald-Tauber.  (pm) Alle vier Jahre wieder: Es ist Wahlkampf, und wieder werden Plakate zerstört. Auch in diesem Wahlkampf zur Bundestagswahl 2017 am 24. September werden vielfach Plakate beschädigt, abgehängt oder übermalt. Angriffe auf Wahlwerbung sind bundesweit zu beobachten. Aber eben auch in Odenwald-Tauber.

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Die SPD-Kreisverbände Neckar-Odenwald und Main-Tauber gehen gegen diesen Vandalismus vor und erstatten Anzeige gegen unbekannt. Denn Zerstörungen werden geahndet und gelten als Straftat. Wer erwischt wird, dem drohen eine Geldstrafe und eventuell sogar zwei Jahre Haft wegen Sachbeschädigung.

Kandidatin und SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Dorothee Schlegel setzt sich für einen fairen und demokratischen Wahlkampf ein: „Natürlich plakatieren wir auch neu. Aber neben den finanziellen Schäden bedeutet dies vor allem immer einen erheblichen Aufwand für die ehrenamtlichen Wahlhelfer. Ihr Einsatz und ihr Engagement werden durch Vandalismus mit Füßen getreten. Die Wahlhelfer tragen zu einer lebendigen Demokratie bei. Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, und wir können doch wohl Plakate aushalten, die andere Meinungen vertreten. Wir sollten dankbar sein, dass wir in einem Land leben, in dem wir frei wählen können. Das ist in vielen Ländern nicht der Fall.“

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