Die schönsten Bäume aus Odenwald und Neckartal

 Darbietung der Nadelwerthölzer auf dem Festplatz in Eberbach. (Foto: pm)

Eberbacher Nadelwertholzsubmission – Angebotene Menge übersteigt die Rekordholzmenge von 2017 bei Weitem. ** 

Eberbach.  (pm) Die Eberbacher Wertholzsubmission erfreut sich steigender Beliebtheit bei Waldbesitzern und Forstleuten. Begonnen hatte alles vor Jahren mit Hölzern aus einem Umkreis von 30 Kilometern um Eberbach. Inzwischen reicht das Einzugsgebiet über den Landkreis Heilbronn bis nach Ludwigsburg.

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Bereits zum zwölften Mal werden derzeit auf dem Festplatz „In der Au“ in Eberbach die Nadelholzschätze des Waldes präsentiert. Organisiert wird die Submission unter der Federführung der Forstbetriebsleitung Schwarzach des Neckar-Odenwald-Kreises mit Unterstützung des Kreisforstamtes des Rhein-Neckar-Kreises.

Die Stadt Eberbach stellt den Platz zur Verfügung. 549 Stämme mit einem Gesamtvolumen von 1.206 Festmeter sind im Angebot. Diese Menge übersteigt die bisherige Rekordmenge aus dem Jahr 2017 um über 20 Prozent. Präsentiert werden vor allem die Holzarten Lärche, Douglasie und eine geringe Menge an Kiefern. Ausgewertet werde die Angebote dann Mitte Februar.

Die in Eberbach angebotenen Stämme wurden über Generationen von den Forstleuten und Waldbesitzern gepflegt. „Die schönsten Stämme optimal zu vermarkten ist Teil der nachhaltigen Waldwirtschaft, denn gleichzeitig wird der Nachwuchs so gepflegt, dass kommende Generationen dies fortführen können“, bewertet Forstdirektor Dietmar Hellmann von der Forstverwaltung des Neckar-Odenwald-Kreises das Angebot in der Eberbacher Au.

Verantwortlich für den Platz ist Forsttrainee Christian Tubach. Er hat den Platz nach Waldbesitzern eingeteilt, sorgt dafür, dass Ordnung herrscht und die Stämme so liegen, dass sie von allen Seiten begutachtet werden können. Tubach erläutert: „Dieser Service ist wichtig. So können die Käufer den Wert jedes einzelnen Stammes für sich genau erfassen. Schließlich müssen sie je nach Stamm mehrere hundert bis weit über tausend Euro bieten, um am Eröffnungstag der Submission den Zuschlag zu erhalten.“

Um die Qualität der Werthölzer ideal zeigen zu können, werden alle Stammstirnseiten durch die Auszubildenden des Forstlichen Hauptstützpunktes der Forstbetriebsleitung Schwarzach unter Anleitung ihrer Meister und Ausbildungsleiter vor Ort sauber geschnitten.

Danach werden Längen und Durchmesser der Stämme am Platz vermessen und für die Aufnahme in das Losverzeichnis beschriftet. Gespannt erwarten nun Waldbesitzer und Kunden die Ergebnisse der Nadelwertholzsubmission.

Das Team der Forstbetriebsleitung Schwarzach bei der Vorbereitung zur Holzaufnahme für die anstehende Nadelwertholzsubmission Mitte Februar. (Foto: pm) 

Infos im Internet:
www.neckar-odenwald-kreis.de

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