Tierrettung auf der BUGA

Entenküken führten gestern auf der Bundesgartenschau in Heilbronn zu einem Einsatz der Tierrettung. (Symbolbild – Pixabay/Alexas_Fotos)

Heilbronn. (pm) Aufmerksame BUGA-Besucher beobachteten gestern Abend, dass Entenküken im Floßhafen auf dem BUGA-Gelände die vorhandenen Ausstiegshilfen nicht fanden. Sie informierten daraufhin nicht Mitarbeiter der Bundesgartenschau, sondern die Tierrettung Unterland e.V..

Vor Ort hat BUGA-Geschäftsführer Hanspeter Faas mit Jan Franke, Leiter Einsatzdienst der Tierrettung Unterland e.V. gesprochen. Er hat ihn um Abstimmung der Maßnahmen in künftigen Fällen gebeten, auch um dauerhafte praktikable Lösungen umsetzen zu können.

Entgegen anderslautender Behauptungen gibt es kein Hausverbot für die Tierrettung Unterland e.V., auch wurden sie nicht des Geländes verwiesen. Hanspeter Faas: „Wir schätzen die Arbeit der Tierrettung Unterland e.V. sehr. Wenn das Gespräch etwas emotional verlaufen sein sollte, bedauere ich das.“

Im Verlauf des gestrigen Gesprächs hat Herr Faas angeboten, sich mit der Tierrettung Unterland zusammenzusetzen, um deren Erfahrungen in die Lösungsfindung einzubinden. Daraufhin erhielt er von Jan Franke seine Visitenkarte.

„Das Wohl der Tiere liegt der BUGA sehr am Herzen, auf dem Gelände haben wir etliche Maßnahmen zu deren Schutz getroffen. Für die Entenküken wurden bereits Ausstiegshilfen ausgelegt. Diese Maßnahmen werden noch verstärkt“, sagte Faas.

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