Steinbach: Christoph Helter wird Ortsvorsteher

(Foto: Liane Merkle)
Steinbach. (lm) Zahlreiche Bauprojekte wurden gemeistert und nicht immer ging es ohne Einsprüche ab, so dass sich so manche Entscheidung in Befürworter und Gegner gliederte.

„Etliche harte Nüsse waren zu knacken“, betonte Ortsvorsteher Georg Moser im Rahmen der jüngsten Ortschaftsratssitzung und im Beisein von Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger. Dass in dieser konstituierenden Sitzung auch der Bürgermeister zugegen war lag an der Tatsache, dass die langjährige Schriftführerin und stellvertretende Ortsvorsteherin Doris Herkert nach 15 Jahren im Ortschaftsrat und Berno Donath nach fünf Jahren aus ihren Ämtern verabschiedet wurden.

In diese Zeit fielen u.a. auch die Schlussplanungen mit anschließender Genehmigung sowie der Ausbau der Prof.-Albert Straße mit zahlreichen Sitzungen und Vor-Ort-Terminen im Gepäck. Georg Moser erinnerte zudem an den Bau der Windkraftanlagen mit harten Auseinandersetzungen im Vorfeld und auch zum Bauantrag des Hochseilgartens kamen viele Einsprüche, die bearbeitet werden mussten.

Breiten Raum hatte zudem die Flut von Anträgen auf Anlegen von Weihnachtsbaumkulturen eingenommen und es war ein langer und steiniger Weg bis man mit Hilfe von Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger, der Verwaltung und dem Gemeinderat endlich eine neue Satzung zum Anbau dieser Kulturen beim Regierungspräsidium durchsetzen konnte.

„Seitdem ist wieder Ruhe im Ort eingekehrt“, betonte Moser. Beiden Ausgeschiedenen wurde für ihre Loyalität und ihr Pflichtbewusstsein gedankt. Der Bürgermeister schloss sich diesen Ausführungen an und überreichte Doris Herkert zudem die Ehrennadel des Gemeindetages in Silber. Mit Bedauern wurde dem Ausscheidungswunsch von Georg Moser aus dem Amt des Ortsvorstehers mit einstimmigem Beschluss und Überreichung eines Präsentes stattgegeben.

Ebenfalls mit einstimmigem Votum sprach sich das Gremium für Christoph Helter als neuen Ortsvorsteher und Theresa Matz zu seiner Stellvertreterin aus. Die Personalentscheidungen müssen noch vom Mudauer Gemeinderat bestätigt werden.

Georg Moser gab in seiner letzten Sitzungsleitung bekannt, dass die gefährliche Grabensituation an der Gemeindeverbindungsstraße Steinbach-Hettigenbeuern noch in diesem Jahr an der gefährlichsten Stelle behoben werden soll. Wenn dies so funktioniert, soll dann der restliche Teil im nächsten Jahr nachgezogen werden.

Er dankte allen, die ihn auf seinem Weg im Dienste der Allgemeinheit zuverlässig begleitet hatten. Die Verabschiedung von Georg Moser aus dem Amt des Ortsvorstehers werde an anderer Stelle vollzogen, betonte der Bürgermeister abschließend der öffentlichen Sitzung.

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