Corona im Rhein-Neckar-Raum angekommen

(Symbolbild) 

Weitere bestätigte Corona-Fälle in Baden-Württemberg – Quarantäne in der Uniklinik Heidelberg – Fehlalarm in Mannheim – Verdachtsfall in Buchen

(pm) In Baden-Württemberg gibt es seit dem späten Donnerstagabend zwei neue bestätigte Corona-Fälle.

Im ersten Fall handelt es sich um einen Mann aus dem Landkreis Ludwigsburg, der innerhalb der so genannten Influenza-Surveillance „herausgefischt“ wurde. Das bedeutet, dass Proben im Labor des Landesgesundheitsamtes, die negativ auf Influenza getestet wurden, automatisch auch auf das Corona-Virus hin untersucht werden. Dies ist der erste Fall, der auf diese Art ermittelt wurde.

Beim zweiten Fall handelt es sich um einen Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis, der sich am Mittwochabend nach seiner Rückkehr aus dem Ski-Urlaub in Südtirol mit leichten Symptomen in der Notfallambulanz der Heidelberger Universitätsklinik vorgestellt hat. Der Test fiel am späten Donnerstagabend positiv aus. Der Mann befand sich in einer entsprechenden hierfür eingerichteten Quarantäne-Station in der Uniklinik Heidelberg.

Am Mannheimer Hauptbahnhof gab es darüber hinaus gestern Abend einen Fehlalarm. In Buchen wurde ein Hotelgast ins Krankenhaus eingeliefert, wo bisher nur eine Influenza (Grippe) festgestellt wurde. Weitere Testergebnisse stehen noch aus.

Empfehlungen zum Gesundheitsschutz:

  • Hände waschen: Hände regelmäßig und gründlich (mindestens 20 bis 30 Sekunden) waschen, danach sorgfältig abtrocknen.
  • Hust- und Niesetikette beachten: Beim Niesen und Husten nicht die Hand vor Mund und Nase halten, sondern in die Armbeuge oder noch besser in ein Taschentuch niesen und husten.
  • Mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen halten und sich wegdrehen. Danach gründlich die Hände waschen.
  • Abstand zu erkrankten Menschen halten: Enge Körperkontakte vermeiden, nach dem Kontakt zu Erkrankten gründlich die Hände waschen und im Krankheitsfall auf das Händeschütteln verzichten.
  • Das Gesundheitsamt empfiehlt, mit seinem Arbeitgeber die Möglichkeit zu klären, das Infektionsrisiko auch in Bezug auf die Grippewelle zu minimieren, beispielsweise durch Nutzung von Homeoffice.

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