DRK konzentriert sich auf Kernaufgaben

Mosbach.  (pm) Die zunehmende Dynamik mit dem neuartigen Coronavirus hat den DRK-Kreisverband veranlasst, seine Kapazitäten auf kritische Bereiche zu konzentrieren. „Damit soll die Ausbreitung des Virus verzögert und die eigene Einsatzfähigkeit, auf die sich die Bevölkerung verlässt, erhalten werden“ erläutert Gerhard Lauth, Präsident des Kreisverbandes die Maßnahmen.

Komplexe und für die Bevölkerung sehr wichtige Aufgabenfelder wie der Rettungsdienst, die Altenpflege, der Tafelladen oder die Obdachlosenversorgung werden selbstverständlich fortgesetzt und sollen durch Schließung anderer Bereiche sogar gestärkt werden in der aktuellen Situation. „Auf uns wird es in diesen Tagen und Wochen ankommen. Wir sind da, wo sonst keiner hilft“, hat der DRK-Landesgeschäftsführer Marc Groß an die Kreisverbände ausgegeben; dies sieht man auch in Mosbach so. Daher wird alle Energie auf die kritischen Kernbereiche fokussiert und werden zeitlich unkritische Angebote ab sofort gestrichen.

Dazu zählen Erste-Hilfe-Kurse, der Kleiderladen (der aber für Notlagen, z.B. nach Häuserbrand weiterhin zur Verfügung steht) und auch verschiedene Seniorenprogramme (Betreuungsgruppe, Seniorengymnastik, etc.). Personen, die von der Absage betroffen sind, wurden vom DRK bereits telefonisch informiert.

Eine besondere Herausforderung ist auch die Schließung von Kitas und Schulen. „Viele Mitarbeiterinnen sind auf eine gesicherte Kinderbetreuung angewiesen. Ist diese nicht gewährleistet, können sie nicht in der Altenpflege oder Rettungsdienst arbeiten“, beschreibt Kreisgeschäftsführer Steffen Blaschek ein Problem, das viele Arbeitgeber derzeit trifft. Der DRK-Kreisverband Mosbach wird seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern daher ab Montag, den 16. März, die Möglichkeit geben, ihre Kinder im Kreisverband betreuen zu lassen. Auch die Zugangsberechtigung in die Gebäude wird ab sofort restriktiv gehandhabt, nur noch angemeldete Personen erhalten Zutritt in die Gebäude. Dies dient dem Schutz des Einsatzpersonals, aber auch der Verwaltung, die ggf. im Hintergrund für Entlastung der Einsatzkräfte sorgen muss.

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1 Kommentar

  1. Hey also ich werde ja vom DRK betreut mir kam und kommt es Irgendwie unlogisch vor bestimmte Betreuungen nicht mehr vorzunehmen was mich besonders erstaunt hat war der Anruf mit der Fragestellung ob man den kontakt mit infizierten gehabt hat oder ob man Symptome hat!
    Das seltsame war ja wenn dies so währe das man dann eben NICHT! mehr betreuen könne!
    Heute kam tatsächlich der Anruf das man „wegen der Corona“ nicht mehr Betreut! Ich musst hinterher
    ein wenig lachen. Wie alle Organisationen AWO, Diakonie, DRK mögen diese keine Klienten die sich nicht Richtig Rentieren, also das doppelte bringen wie bei direkter Bezahlung was ja bei 80% der Klienten der fall ist! Da kommt der Corona natürlich genau richtig um unrentable Menschen loszuwerden!
    Grundsätzlich muss ich mit einem Lächeln im Gesicht schreiben und feststellen Die Menschenfreundlichkeit Von DRK, AWO, Diakonie wird schwer überschätzt. Ich behaupte dies natürlich aus 25 Jähriger Erfahrung heraus. Ich bin immer etwas schockiert über Artikel von solchen
    „Hilfs“ Organisationen, sooo Positiv. Aber was wilsch mache.
    ich bin fit und wüsche allen Gesundheit. Gruß Peter Ertl

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