Gemeinde Waldbrunn koordiniert Hilfsangebote

 Waldbrunn. (pm) Die Gemeinde Waldbrunn koordiniert aufgrund der Corona-Pandemie ab sofort Hilfsangebote für Bürger, die niemanden sonst haben.
Wer benötigt Hilfe?
Wenn Sie Hilfe (Einkauf, Medikamente, mit dem Hund Gassi gehen etc.) benötigen, melden Sie sich bitte per Mail unter tourismus-waldbrunn@t-online.de oder per Anruf und Whatsapp unter 0162/9631474Die Gemeindeverwaltung wird die Hilfe und die Versorgung koordinieren.
Wer will helfen?
Umgekehrt sucht die Gemeinde auch Bürgerinnen und Bürger, die in anderen in dieser besonderen Zeit helfen möchten. Wenn Sie bereit sind zu helfen und Botengänge, Einkäufe, o.ä. für andere zu übernehmen melden Sie sich bitte per Mail unter tourismus-waldbrunn@t-online.de oder per Anruf und Whatsapp unter 0162/9631474.
Welcher Umgang mit Haustieren und beim „Gassi-Gehen“ ?
Für den Umgang mit Haustieren und beim “Gassi-Dienst“ können grundsätzlich keine bindenden Empfehlungen gegeben werden. Da die Rolle von Haustieren im Infektionsgeschehen nicht eindeutig geklärt scheint, gelten aber auch hier die Hygieneempfehlungen des Robert-Koch-Instituts.

Hunde sollten auf jeden Fall alleine, d.h. nicht mit anderen Hunden (eines anderen Haushalts) zusammen ausgeführt werden, am besten auf einem umgrenzten, zum Haushalt gehörenden Grundstück. Wo das nicht möglich ist, sollte der Hund angeleint ausgeführt werden. Ein Kontakt zu anderen Hunden sollte vermieden werden. Ein engerer Kontakt des „Gassi-Gehers“ mit dem Hund sollte vermieden werden, d.h. kein Abschlecken, kein Anspringen, Streicheln möglichst mit Handschuhen.

Oberste Priorität für die Gemeindeverwaltung hat bei allen Hilfsmaßnahmen, dass sich alle, die ihre Hilfe anbieten oder annehmen, an die Hygieneempfehlungen des Robert-Koch-Instituts halten. Selbstverständlich sollten auch nur Menschen ihre Hilfe anbieten, die nicht in Risikogebieten waren, keinen Kontakt zu Infizierten hatten und gesund sind. Bei aller Bereitschaft zu helfen, sollten die Helfenden zunächst auf ihren Eigenschutz achten und sich dem Schutz der hilfebedürftigen Personen verpflichten. Telefonische oder per Videochat (Whatsapp oder Facetime) getroffene Absprachen und Kontaktpflege sind die sicherste Möglichkeit.

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