Mutmacher in Corona-Krise

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Als sichtbares Zeichen und Mutmacher in Zeiten der Corona-Krise sind derzeit viele bunt gemalte Regenbogen zu sehen. Die Idee hierzu stammt aus Italien. Und sie ist – wie das Virus – längst in unserer Region angekommen. Die bunten Regenbogen signalisieren: Alles wird gut! (Foto: Hofherr)

Kinder malen Regenbogen für Gemeindeverwaltung

Waldbrunn.  (mh) „Vor ein paar Tagen wurde per WhatsApp in Italien der Aufruf gestartet, Regenbogenbilder zu malen. Kinder sollten sie malen und sichtbar in die Fenster hängen“. Die Aktion die in Italien als „Tutto andrá bene“ – eben „Alles wird gut“ bekannt ist, war über den Netzwerkdienst nach Deutschland gekommen und hatte auch Waldbrunns Bürgermeister Markus Haas erreicht. Ihm gefiel die Idee so gut, dass er die Aktion an die Erzieher- und Betreuerinnen aus den Notbetreuungen der Gemeinde weitergab, um sie mit den Kindern vor Ort umzusetzen.

Die Notbetreuung ist ein wichtiges Steuerelement der Landesregierung, um Eltern in systemrelevanten Berufen, ihre wichtige Arbeit weiter zu ermöglichen. Die Betreuung läuft dabei auch über die Osterferien weiter – viel Zeit also, um mit den Kindern zu Spielen, zu basteln, in den Garten zu gehen oder zu malen.

Sehr gerne wurde daher in den Kindergärten Waldkatzenbach und Oberdielbach sowie der Winterhauchgrundschule, wo die Betreuungen derzeit stattfinden, für die Gemeindeverwaltung gemalt und die Ergebnisse ins Interims-Rathaus nach Schollbrunn gebracht. Die Verwaltung hat die Bilder inzwischen gut sichtbar an den Fenstern des Rathauses angebracht.

„Nicht nur uns in der Verwaltung, sondern allen Waldbrunnerinnen und Waldbrunnern sollen die Regenbogenbilder Mut und Freude schenken“, so Haas. In Zeiten wie diesen rücken die Menschen in Waldbrunn zusammen. Nachbarschaftshilfe, die Bestellung des Wochenendmenüs bei der hiesigen Gastronomie oder eben von den Kleinsten gemalte Regenbogen, alles Zeichen der Solidarität und ein Signal dafür, dass am Ende alles gut wird“, freut sich der Rathauschef.


(Foto: Hofherr)

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