HVV Mudau ehrt Mitglieder

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 Unser Bild zeigt von links: Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger, Hans Egenberger, Walter Thier, Arthur Müller, Uwe Hofmann und Hans Slama. (Foto: Liane Merkle)
Mudau.  (lm)  Neben den ausführlichen Berichten über ein ereignisreiches Vereinsjahr standen Ehrungen langjähriger und verdienter Mitglieder sowie die Vorstellung der neuen Abteilung „Historische Fahrzeuge“ auf der umfangreichen Tagesordnung des Heimat- und Verkehrsvereins Mudau. 1. Vorsitzender Hans Slama nannte den HVV das geschichtliche Gedächtnis der Gemeinde Mudau und gab seiner Freude über die rege Resonanz seitens der Mitglieder, darunter auch Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger und Ortsvorsteher Walter Thier zu der mit vier Monaten Verspätung anberaumten Jahreshauptversammlung Ausdruck.

Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder Erich Rechner (Reisenbach) und Hubert Schwarz (Mudau) ging Slama kurz auf „seine“ Highlights des Berichtsjahrs ein. Dazu zählten für ihn die Führung zum Gedenken an den Urbadener Dr. Heinrich Köhler ebenso wie die erfolgreiche Grenzwanderung, die Kellerführung in Schweinberg und die kooperative Zusammenarbeit beim Erstellen des Jahrbuchs.

Sein Dank richtete sich an den Bürgermeister für die Überlassung der Archiv- und Versammlungsräume im Rathaus und er erinnerte den Ortschaftsrat, bei der Vergabe neuer Straßennamen an Nikolaus Hoff und Dr. Heinrich Köhler zu denken. Als Ausblick nannte der 1. Vorsitzende die geplante Kinderwaldwanderung in den Ferien zusammen mit zwei Jägern.

Sehr detailliert ging Schriftführer Willi Müller auf die Aktivitäten der vergangenen eineinhalb Jahre ein. Darunter fünf Vorstandssitzungen, bei denen die 750 Jahr-Feier ebenso auf dem Programm stand wie die Gestaltung der neuen Räume, die Veranstaltung mit Vera Deckers, Vorträge über Klimawandel oder Pflegebedürftigkeit. Wichtig war die Fortsetzung der Vereinschronik, die Ruhebank-Spenden, das 1. Oldtimertreffen im Mudauer Gewerbegebiet, die Fortsetzung der Schriftenreihe, das neue Fitnessgerät im Weller und die professionelle Sanierung der Marienstatue.

Außerdem wurde eine Satzungsänderung des 45 Jahre alten Vereins notwendig und die Errichtung eines Generationenspielplatzes war im Gespräch. Als besondere Ereignisse nannte Willi Müller die Übergabe einer Kopie der Originalurkunde vom 19. Mai 1271 über den Verkauf der Burg Wildberg mit den dazugehörigen Ortschaften sowie zweier Urkunden über die erste urkundliche Erwähnung der Mudauer Märkte vor 550 Jahren jeweils durch Hans Slama an Bürgermeister Dr. Rippberger.

Peter Schlär informierte als Leiter der Sparte „Historische Fahrzeuge“, dass die nicht unerhebliche Zahl interessierter „Benzingetaufter“ froh sei, unter dem Dach des HVV nun ein passendes Zuhause gefunden zu haben, um mit Stolz die zahlreichen landwirtschaftlichen, aber auch schmucken Fahrzeuge für die Nachwelt zu erhalten und bei Brauchtumsveranstaltungen vorstellen zu können. Er nannte das 1. Örtliche Treffen mit über 200 Fahrzeugen – das weiteste aus Kassel – am Pfingstmontag 2019 einen grandiosen Erfolg, den man gerne alle zwei Jahre wiederholen möchte.

Über einen zufriedenstellenden Kassenstand konnte Schatzmeister Uwe Hofmann berichten und da die Kassenprüfer Klaus Noß (Ehrenmitglied) und Kurt Henn keinerlei Beanstandungen zu vermelden hatten, fiel die Entlastung seitens der Mitglieder – auch als Dank für die geleistete Arbeit – einstimmig aus.

Mit der Ehrennadel in Silber samt Urkunde wurde anschließend Hans Egenberger für seine 25-jährige Treue zum HVV ausgezeichnet. Für 40 Jahre überaus treue Verbundenheit und Engagement zum Verein bedankte sich Hans Slama bei Arthur Müller mit der Ehrennadel in Gold samt Urkunde.

Glückwünsche schloss der Bürgermeister im Rahmen seiner Grußworte an. Er lobte den überaus aktiven Verein und dankte für die hervorragende grenzüberschreitende Werbung der Verantwortlichen für die Gemeinde Mudau, aber auch für das neue Fitnessgerät am Minigolf-Platz. Außerdem informierte er, wie wichtig dem Fürstenhaus zu Leiningen und den vier involvierten Gemeinden der Erhalt der Wildenburg sei, vor allem wegen des – dank des Smartpfads – gestiegenen Zulaufs dorthin.

Ein interessanter Diavortrag von Klemens Scheuermann über die Heimattage 1926 schloss sich mit einem gemütlichen Beisammensein der kurzweiligen Versammlung an.

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