FDP setzt auf junge Kandidaten

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Neben dem 23-jährigen Pascal Schejnoha (li.), der in den Landtag einziehen will, soll der 24-jährige Timo Breuninger die Liberalen im Bundestag vertreten. (Foto: privat)

Dallau.  (pm) Nach langer Corona-Pause hat die FDP Neckar-Odenwald in Dallau wieder zusammengefunden, um die kommende Landtags- und Bundestagswahl zu planen. Noch vor dem Corona Lockdown hatten die Liberalen im März den 23-jährigen Mosbacher Pascal Schejnoha als Landtagskandidat nominiert (NZ berichtete). Die Wahl eines Bundestagskandidaten gemeinsam mit den Parteikollegen aus dem Main-Tauber-Kreis steht bislang noch aus.

Gute Aussichten auf eine Nominierung beider Kreisverbände hat der Mannheimer Timo Breuninger, der sich auf der Mitgliederversammlung vergangene Woche persönlich vorstellte. Der studierte Elektrotechniker arbeitet derzeit als Projektingenieur bei Heidelberger Druckmaschinen, ist aber dem Neckar-Odenwald-Kreis als Naherholungsgebiet sehr verbunden.

Mit der möglichen Nominierung Breuningers würde damit die FDP mit vergleichsweise jungen Kandidaten in das Superwahljahr 2021 starten. „Die Interessen der Bürgerinnen und Bürger hier im Landkreis zu vertreten, ist gewiss keine Frage des Alters“, sind sich Breuninger und Schejnoha einig. Vielmehr gehe es darum, solides Wirtschaften und individuelle Freiheit stärker zu fördern und den Weg hin zu einer wirklichen Chancengerechtigkeit in der Gesellschaft zu ebnen.

Dazu gehört laut Breuninger auch die Devise „Mehr Netto vom Brutto“ in Form von einer vollständigen Abschaffung des Solidaritätszuschlags für alle. Auch die Einkommensteuer müsse gesenkt werden, da dies in der Corona-Krise wesentlich besser als Konjunkturmaßnahme geeignet sei, als eine temporäre Mehrwertsteuersenkung. Die überbordende Bürokratie in Deutschland müsse „auf den Prüfstand gestellt und unnötige Verordnungen abgeschafft werden“, so Breuninger weiter.

Im Themenfeld Ländlicher Raum wollen sich Pascal Schejnoha und Timo Breuninger unter anderem für die Leistungsfähigkeit und die Lebensgrundlage der Landwirte stark machen. Diese seien durch ständig neue Umweltgesetze und Düngemittel-Verordnungen massiv gefährdet. In diesem Bereich gelte es, einen gesunden Kompromiss zwischen Umweltschutz und effektiver Landwirtschaft zu finden.

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