Vaporizer – der neueste Trend unter den CBD-Nutzern

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(Symbolbild – Kjerstin_Michaela/Pixabay)

Auf dem Markt der Cannabis- und vor allem der CBD-Nutzer gibt es ständig neue Dinge, die den Kunden anlocken möchten. Der letzte Schrei ist der Vaporizer, der sich rasend schnell verbreitet. Was hat es damit auf sich und ist das nicht einfach das Gleiche wie eine E-Zigarette? Welche Nutzen hat er und welche Arten gibt es?

Was genau ist ein Vaporizer?

Die Grundlagen zuerst: Vaporizer ist nichts anderes als das englische Wort für Verdampfer. Es wird also Dampf erzeugt und inhaliert. Also dasselbe, wie die E-Zigarette? Nicht ganz. Auch bei letzterer wird Dampf inhaliert, allerdings wird diese mit Liquids betrieben, die Propylenglycol, Glycerin, Wasser und Aromastoffe enthalten und in den meisten Fällen zusätzlich Nikotin. Sie werden hauptsächlich zur Entwöhnung vom Rauchen oder zumindest als gesündere Alternative zum Tabakrauchen genutzt. 

Der Vaporizer wird von den meisten zur Aromatherapie oder Inhalation von Heilkräutern genutzt. Dabei wird ein Wachs, ein (ätherisches) Öl oder getrocknetes Kraut hineingegeben und erhitzt, bis sich die Inhaltsstoffe lösen und in die Luft abgegeben werden, von wo aus sie dann eingeatmet werden. 

Welche Arten gibt es?

Es gibt eine große Auswahl an unterschiedlichen Modellen verschiedener Hersteller. Vom kleinen Vaporizer für Kräuter im Taschenformat bis hin zum High-Tech Vaporizer für den Tisch sind beinahe alle Größen vertreten. Manche werden auch nicht direkt inhaliert, sondern geben den Dampf an die Raumluft ab, was zwar den Wirkungsgrad mindert, allerdings praktisch ist, wenn man nicht gerne inhaliert. 

CBD kann in verschiedenen Formen verdampft werden. Es gibt Trocken-Vaporizer, die einfach die Blüte der Cannabispflanze

aufnehmen und dann entweder durch Konvektion oder Konduktion auf eine Temperatur erhitzen, bei der das CBD abgegeben wird, ohne dass es zu einem Verbrennungsvorgang kommt. 

Eine andere Methode sind die Liquids, die es auch für die E-Zigarette gibt. Wer solche mit reinem CBD wählt und auf Aromen und andere Inhaltsstoffe verzichtet, wird auch hier ein reines Produkt erhalten. 

Schließlich gibt es noch die Wachs-Vaporizer. Hierbei ist der Wirkstoff viel stärker konzentriert als im Kraut selbst, weshalb die Wirkung viel schneller erreicht wird und nur eine geringe Menge nötig ist. Wachs-Vaporizer sind also die idealen Modelle für alle, die es eilig haben. Das Wachs kann auch gut transportiert werden und kann im Gegensatz zu Flüssigkeiten nur bei hohen Temperaturen auslaufen. 

Welchen Nutzen haben Vaporizer im Vergleich zu anderen Methoden?

Da es im Gegensatz zum Rauchen keinen Verbrennungsvorgang gibt, geben Vaporizer keine Teere und andere Schadstoffe in die Luft ab. Wer nur Kräuter oder reine ätherische Öle verdampft, wird sogar völlig ohne Chemikalien auskommen. Es gibt nur die puren Kräuter, sonst nichts. 

Im Gegensatz zu CBD-Kapseln oder anderen CBD-Produkten wirken die Vaporizer viel schneller. Das CBD wird verdampft, geht durch die Luft in die Lunge, dringt dort direkt in die Blutbahn ein und kann seine Wirkung entfalten. Innerhalb von Sekunden! 

Pillen müssen hingegen erst durch den Verdauungstrakt und dort verarbeitet werden, Salben müssen die Haut penetrieren und von dort aus langsam wirken – diese Methoden sind ebenfalls wirksam, allerdings langsamer. 

Der einzige Nachteil ist, dass der Vaporizer nicht punktgenau an einer Körperstelle wirken kann – ansonsten gibt nichts, das gegen eine Nutzung sprechen würde.

 

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