Freilaufende Hunde reißen Rehe

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Da das Foto verstörend wirken kann, wurde es verfremdet. Auf NOKZEIT ist das Foto ohne Verpixelung zu sehen (siehe unten). (Foto: pm)
Adelsheim.  (pm) Das Bürgermeisteramt Adelsheim wurde von zwei Jägern informiert, dass innerhalb der letzten sieben Tage zwei Rehe von Hunden gerissen wurden.

Ein Zwischenfall geschah auf Sennfelder Gemarkung. Der andere im Bereich des Brünnbachtales, wo sich das Reh zwar noch ins umzäunte Freibadgelände retten konnte, dort dann aber später an den Folgen der Hundebisse starb.

Es besteht eine sehr hohe Wiederholungsgefahr, da die Hunde mit sehr großer Sicherheit – im doppelten Wortsinn – auf den Geschmack gekommen sein können. Andere Tiere wie z.B. Fuchs und Wolf kommen laut übereinstimmender Aussage mehrerer Jäger nicht als „Täter“ in Frage.

Die Verwaltung weist aus diesem Anlass auf die Polizeiverordnung der Stadt Adelsheim hin. Im Innenbereich  sind auf öffentlichen Straßen und Gehwegen Hunde an der Leine zu führen. Im Außenbereich dürfen Hunde ohne Begleitung einer Person, die durch Zuruf auf das Tier einwirken kann, nicht frei umherlaufen. Zuwiderhandlungen können mit einer Geldbuße geahndet werden. Ein Grund für diese Regelungen ist ganz offensichtlich auf dem Foto zu erkennen.

Um weitere solch schreckliche Bilder zu vermeiden, wird eindringlich auf die Leinenpflicht hingewiesen.

Wer Hinweise zur Aufklärung des Sachverhalts geben kann, wird gebeten, sich mit dem Ordnungsamt der Stadt Adelsheim (Marktstraße 7, Zimmer 4, Telefon 6200-12) oder mit dem Polizeiposten Adelsheim (Kreuzgasse 13, Telefon 648770) in Verbindung zu setzen.

Um das unverpixelte Bild zu sehen, bitte anklicken. (Foto: pm)

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