„Sie haben das Herz am rechten Fleck!“

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(Foto: pm)

Pfalzgrafenstift-Heimleiter Udo Fütterer verabschiedete sich in den Ruhestand

Mosbach.  (pm) „Es ist so schade!“ Dieser Satz einer Bewohnerin des Pfalzgrafenstifts – an Heimleiter Udo Fütterer gerichtet – brachte es auf den Punkt, was in den Köpfen der Anwesenden vor sich ging. Denn für Fütterer war dies der letzte Arbeitstag in „seinem“ Seniorenzentrum, bevor er seinen Ruhestand antreten wird. Aus diesem Grund waren mit Martin Adel und Jörg Huber die Vorstände des Trägers Johannes-Diakonie, Geschäftsbereichsleiter Alexander Straus, die Vorsitzende der Gesamtmitarbeiter-Vertretung Melanie Berger, Heimbeiratsvorsitzende Ursula Beckert und Amtsleiterin Simone Bansbach-Edelmann als Vertreterin von Oberbürgermeister Michael Jann und des Gebäudeeigners Stiftung Hospitalfonds, ins Pfalzgrafenstift gekommen.

In einer kleinen Feierstunde würdigten die Anwesenden das Wirken Udo Fütterers, der 14 Jahre lang die Geschicke des Seniorenzentrums im Herzen Mosbachs leitete. „Das Pfalzgrafenstift steht nicht nur für gute Pflege. Sie haben es mit ihrem Team geschafft, für die Menschen eine häusliche Gemeinschaft in einer guten Atmosphäre zu schaffen“, so Martin Adel. Darüber hinaus habe das Haus in den vergangenen Monaten Sicherheit vermittelt. „Durch ihr umsichtiges Agieren und einer klaren Strategie konnte das Coronavirus aus dem Haus herausgehalten werden.“ Für all das gelte es, Dank zu sagen, so Adel. Auch Alexander Straus würdigte das Wirken Fütterers „zum Wohle der Menschen“ und dankte für die gute Zusammenarbeit seit der Übernahme des Seniorenzentrums durch die Johannes-Diakonie 2019. Melanie Berger brachte die Wertschätzung der Mitarbeitervertretung für „Einsatz und Engagement“ zum Ausdruck. „Genießen Sie ihren Ruhestand und lassen Sie es sich gutgehen.“

Ursula Beckert als Vorsitzende des Heimbeirats machte deutlich, in Udo Fütterer stets einen verständnisvollen Partner gefunden zu haben. „Sie haben das Herz am rechten Fleck!“ Sie versprach, auch künftig in seinem Sinne weiter für die Menschen da zu sein.  Simone Bansbach-Edelmann erinnerte an die „ereignisreiche gemeinsame Zeit“, in der auch mal „die Köpfe rauchten“, als es um die Zukunft des Pfalzgrafenstiftes ging. „Wir haben die beste machbare Lösung für die Zukunft gefunden“, so Bansbach-Edelmann mit Blick auf den anstehenden Neubau auf dem Gelände der Johannes-Diakonie. „Unsere Zusammenarbeit war immer gewinnbringend“, so die Vertreterin der Stadt.

Ein sichtlich bewegter Udo Fütterer nutzte ebenfalls die Gelegenheit, an seinem offiziell letzten Arbeitstag Danke zu sagen. „Zuerst möchte ich allen Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Kolleginnen und Kollegen für unser Miteinander besonders in schwieriger Zeit danken. Alle zusammen waren wir ein richtig gutes Team!“ Seinen Dank richtete er auch an die Verantwortlichen der Johannes-Diakonie für die Betriebsübernahme. „Sie haben unseren Fortbestand als Pflegeheim gesichert, haben damit Arbeits- und Bewohnerplätze gerettet.“ Und: „Sie haben das für die Menschen getan“, erinnerte er an die Worte des früheren Vorstandsvorsitzenden Dr. Hanns-Lothar Förschler. Dass kaum etwas von diesem Übergang zu bemerken war, spreche dafür, „dass wir alles richtiggemacht haben“.

Dankbar erinnerte er auch an diejenigen, die das Pfalzgrafenstift einst ermöglicht hatten. „Alt-OB Fritz Baier und der erste Heimleiter Siegmar Vogel ist es zu verdanken, dass wir uns hier im ersten ,Haus am Platz‘ befinden – das war es, das ist es und das wird es auch in Zukunft an einem neuen Standort sein“, so Fütterer, dessen letzte Worte schließlich seiner Nachfolgerin Tanja Herkel galten: „Ihnen wünsche ich immer wieder neu ein ,gutes Händchen‘“, so der scheidende Heimleiter.

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