PiranHAs wirken etwas eingerostet

Symbolbild
Wir bleiben für Sie am Ball, spendieren Sie uns dafür einen Kaffee!

Punkteteilung beim 20:20 Unentschieden in Neckarsulm

 Neckarsulm.  (mb) Nach der langen Corona-Zwangspause ging es am vergangenen Samstag für die Handballer aus Neckarelz mit dem Auswärtsspiel in Neckarsulm endlich wieder los. Groß war zu Beginn die Ungewissheit: Sowohl zur eigenen Leistungsfähigkeit als auch zur Stärke des Gegners war eine klare Einschätzung nach so langer Zeit eigentlich nicht möglich.

Erfreulich waren daher die ersten beiden Angriffsaktionen der PiranHAs, die jeweils erfolgreich abgeschlossen werden konnten und die 2:1 Führung bedeuteten. Danach zeigte sich jedoch besonders im gebundenen Angriffsspiel, dass man wohl noch etwas eingerostet ist. Einfache Fehler wurden von den jungen Gastgebern konsequent bestraft und beim Stand von 3:7 nach gut sieben Minuten und der Auszeit von Trainer Pejic musste man Schlimmeres befürchten.

Das Ziel, möglichst schnell den Anschluss zu schaffen konnte man zwar nicht erreichen aber immerhin war man nun mit dem Gegner auf Augenhöhe. Hierbei konnte man sich vor allem auf T. Rüdele im Kasten sowie R. Filipovic im Angriff verlassen. Über 5:9 und 7:10 dauerte es bis zur 20. Minute, ehe man beim Zwischenstand von 9:10 wieder in Schlagdistanz war.

Die letzten zehn Minuten gestalteten sich für die Zuschauer aus Neckarelz äußerst zäh, sollte es dem Team von Trainer Pejic doch nur noch einmal gelingen, den Ball im Tor der Gastgeber unterzubringen. Da in den letzten fünf Minuten des Durchgangs auch die Gastgeber Probleme mit der Chancenverwertung hatten, ging es mit einem schmeichelhaften 10:13 in die Kabine.

Im Rahmen seiner Pausenansprache appellierte Trainer Pejic an die Moral seiner Mannschaft. Dies schien zunächst jedoch nur wenig Wirkung zu zeigen: während die NSU gut zurück in die Partie fand, waren die PiranHAs im Angriff weiter von der Rolle, so dass wieder nach sechs Minuten, beim Stand von 12:16, eine Auszeit nötig war.

Doch auch diesmal gelang es der HA lediglich, nun mit den Gastgebern mitzuhalten. Einzig T. Rüdele vermochte es in dieser Phase mit starken Paraden einen Unterschied zu machen und die PiranHAs im Spiel zu halten. Die stärkste Phase im Neckarelzer Spiel sollte dann zwischen der 40. Und 50. Minute sein. Mit einer engagierten Abwehrleistung in der vor allem R. Lieger und J. Riedinger Akzente setzen konnten, schaffte man einige Ballgewinne, die endlich auch im Angriff verwertet werden konnten. So meldete man die Gastgeber nahezu ab und war beim Stand von 19:18 erstmals seit Spielbeginn wieder in Führung.

Leider konnte man diese Leistung nicht aufrechterhalten und in den Schlussminuten zeigte sich wieder das Bild aus dem bisherigen Spielverlauf: unsaubere Zuspiele, überhastete Abschlüsse und einfache technische Fehler, die einen Erfolg an diesem Tag verhinderte. Mit der am Ende schmeichelhaften Punkteteilung kann man letztlich zufrieden sein. Es hat sich jedoch klar gezeigt, dass es bis zum nächsten Spiel am kommenden Samstag -dann in der heimischen Pattberghalle gegen die SG Heuchelberg- noch erheblichen Optimierungsbedarf gibt.

Bei den PiranHAs freut man sich, dann endlich wieder Zuschauer in der Pattberghalle begrüßen zu dürfen. Das entsprechende Hygienekonzept ist derzeit noch in Abstimmung mit den zuständigen Stellen und wird zeitnah veröffentlich.

Für die HA Neckarelz: Tobias Rüdele (Tor); Christoph Pischel (1), Simon Müller (1), Michael Brauch, Robin Liegler (4), Marco Liegler (1), Robert Filipovic (9/3), Till Ehrmann, Matthias Halder (1), Johannes Riedinger, Dominik Herbst (2), Dominik Deschner (1), Lars Lang

Zum Weiterlesen:

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar verfassen