Gräber sowjetischer Soldaten saniert

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Unser Bild zeigt von links: Hans Slama, Alois Friedel und Ralf Drolshagen. (Foto: Liane Merkle)
Mudau.  (lm) Wieder einmal hat der Heimat- und Verkehrsverein (HVV) Mudau seine Hauptaufgabe als historisches Gedächtnis der Gemeinde mit Bravour gemeistert und konnte pünktlich zu Allerheiligen, wenn der Verstorbenen gedacht wird, die drei sanierten Gräber unbekannter sowjetischer Soldaten präsentieren.

Wie Hans Slama als 1. Vorsitzender des HVV erläuterte gibt es in Donebach, Mudau, Scheidental und Schloßau solche Gräber. Das Schloßauer Grab ist in den Reigen der Gedenksteine an die deutschen Gefallenen eingereiht und noch in hervorragendem Zustand. Die anderen drei Gräber sind nahezu identisch in Form und sogar bis zu dem Pax-Zeichen der römisch-katholischen Kirche, was ein wenig verwunderlich ist, weil sie vor der Gemeindereform angelegt wurden.

Wobei die von Donebach und Scheidental sehr gepflegt wurden und werden, hier waren nach Aussage von Bildhauer Ralf Drolshagen lediglich eine gründliche Steinreinigung, das Nachfahren der verblassten Schrift und kleinere Reparaturen nötig.

Das Mudauer Grab allerdings war sehr vernachlässigt und komplett zugewuchert, was dem Sandstein sehr geschadet hat und mehr Sanierungsaufwand erforderte. Hans Slama sprach mit großem Respekt von den Menschen, die dafür gesorgt hatten, dass den ehemaligen Feinden, die am Ende des Krieges unrühmlich zu Tode gekommen waren, ein christliches Begräbnis zuteil worden war.

Er versprach, dass man in Heft 7 der HVV-Schriftenreihe die Geschichte dieser Gräber ausführlich dokumentieren werde, ebenso wie die neuen Erkenntnisse von dem Flugzeugangriff auf die Mudauer Schule. Sein Dank und der von seinem HVV-Kollegen Alois Friedel galt an Allerheiligen auf dem Donebacher Friedhof vor allem Ralf Drolshagen für die gelungene Sanierung der drei genannten Gräber und den zahlreichen Sponsoren, die solche wichtigen Erhaltungsmaßnahmen an Denkmalen immer wieder erlauben.

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