Bewegung bedeutet Lebensqualität

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Bei der Infoveranstaltung “ Von Frau zu Frau” leitete Gesundheitsberaterin Helga Hemberger leichte Übungen für ein positives Körpergefühl an. Foto: Bettina Knapp)
Mosbach / Buchen. (pm)„Leben ist Bewegung und Bewegung ist Lebensqualität.“ Das war ein wichtiges Fazit der Informationsveranstaltung „Von Frau zu Frau“, die nach langer coronabedingter Pause wieder zweimal in Präsenz stattfinden konnte.

Eingeladen hatte das Diakonische Werk und die Stabstelle Migration und Integration der Stadt Mosbach hierzu Frauen mit Flucht und Migrationshintergrund. Im Mehrgenerationenhaus Buchen sowie im Martin-Luther-Haus in Mosbach begrüßte Susann Oltmanns-Heller, Projektmitarbeiterin des Diakonischen Werks die interessierten Teilnehmerinnen und freute sich, dass endlich wieder eine Veranstaltung in Präsenz stattfinden kann.

Referentin Helga Hemberger, Gesundheits-Schlaf-und Ernährungsberaterin erklärte den Teilnehmerinnen sehr anschaulich, dass der menschliche Körper auf ein Leben mit Bewegung programmiert ist. „Nur durch Bewegung wird unser Skelett, die Muskulatur und die inneren Organe ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.“ Sie rät dazu, sich bereits am Morgen im Bett ausgiebig zu strecken, um gut und angeregt in den Tag zu starten. Leichte Übungen, die gerade Frauen und Mütter gut zu Hause in den Arbeits- und Familienalltag einbauen können, wurden gemeinsam ausprobiert.

So konnten die Frauen Bewegungsabläufe bewusst wahrnehmen und erfahren, wie sich ihr Körpergefühl verändert. Ab und zu war ein leises „Aua“ zu vernehmen. Die Referentin bestärkte die Anwesenden, dass Bewegung zu Beginn etwas schmerzen kann, wenn man sich lange nicht bewegt hat, dass es aber mit der Zeit besser werde.

Neben dem Faktor Bewegung ging die Referentin auch auf eine bewusste Atmung, ausreichend Schlaf und gesunde Ernährung ein. „Alle Faktoren beeinflussen sich gegenseitig“ so Hemberger. „Ein voller Bauch der läuft bekanntlich nicht gerne und eine gesunde Ernährung sorgt wiederum für einen ausgeglichenen Schlaf, der sich auf unser Wohlbefinden auswirkt und beispielsweise auch unsere Haut strahlen lässt“.

„Es ist schwer Gewohnheiten, wie das Essen von Süßigkeiten abzulegen, besonders, wenn man traurig oder gestresst ist“ berichtete eine Teilnehmerin. Oft kann man sich alleine nicht aufraffen etwas für sich selbst zu tun, daher rät die Gesundheitsberaterin dazu, mit anderen zusammen Sport zu machen, oder in einen Kurs oder Verein zu gehen. Unter den Teilnehmerinnen zeigte sich am Ende der Wunsch nach einem regelmäßigen Bewegungskurs. Diesen Bedarf wolle man nachgehen und gegebenenfalls weitere Angebote zur Gesundheitsfürsorge machen so Bettina Knapp, Projektmitarbeiterin beim Diakonischen Werk im Neckar-Odenwald-Kreis.

Die Informationsreihe „Von Frau zu Frau“ wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration gefördert. Weitere Informationen gibt es beim Diakonischen Werk, Tel. 06261 9299-200  oder bei der Stadt Mosbach, Stabstelle Migration und Integration Tel. 06261 82-510

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