Benefizkonzert für Ukrainie-Flüchtlinge

(Foto: pm)
Adelsheim.  (wb) Anlässlich des Überfalls auf die Ukraine und dem damit ausgelösten großen Leid unzähliger unschuldiger Menschen hat das Präsidium des Landesmusikverbands Baden-Württemberg (LMV) alle rund 6.300 musiktreibenden Vereine im Land zur Veranstaltung von Benefizkonzerten am Freitag aufgerufen. Diesem Aufruf ist auch die Adelsheimer Feuerwehr- und Stadtkapelle gefolgt und veranstaltete vor dem Kulturzentrum ein Benefizkonzert zu dem rund 250 Personen erschienen sind – darunter auch rund 50 geflüchtete Personen aus der Ukraine.

Nach der Europahymne „Ode an die Freude“ begrüßte Bürgermeister Wolfram Bernhardt mit einem laskavo prosymo, das heißt herzlich willkommen auf ukrainisch, die zahlreichen Besucher und dankte den zahlreichen Personen, welche dieses Veranstaltung ermöglicht haben. Sein Dank galt insbesondere der Feuerwehr- und Stadtkapelle auf deren Initiative dieses Benefizkonzert zurückgeht. Außerdem dankte er dem Ortsverein des Deutschen Roten Kreuz, der an dem Abend Speise und Getränke verkaufte, den drei ortsansässigen Metzgereien Eberle, Götz und Maurer, welche die Würste gespendet haben, der Bäckerei Dörr für die Brötchenspenden, dem Getränkehandel Mahler für die Getränke. Der komplette Erlös geht als Spende an den Helferkreis Asyl, der in Adelsheim die geflüchteten Personen vielfältig unterstützt. Außerdem dankte er der Feuerwehr für die Beleuchtung sowie allen anderen Personen, die sich ehrenamtlich eingebracht haben.

Nach dem Stück „Gebet für die Ukraine“ des Komponisten Mykola Lysenko erläuterte Steffen Siegert von der Feuerwehr- und Stadtkapelle, dass man den 25. März bewusst als Datum gewählt habe, da sich an diesem Tag die Annahme der sog. Berliner Erklärung durch alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union gemeinsam mit dem Europäischen Parlament und der Europäischen Kommission zum 15. Mal jährt. MIt dieser Erklärung bekennen sich die Unterzeichner zu den gemeinsamen Zielen und Werten der Europäischen Union wie Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, Toleranz, Teilhabe, Gerechtigkeit und Solidarität. „All das ist es, was in der Ukraine verteidigt wird und gerade deshalb findet das Konzert heute – 15 Jahre nach der Unterzeichnung der Berliner Erklärung – statt.“

Es folgten die Stücke „Dona nobis pagen“ (gib uns Frieden), „Always on my mind“ und „Imagine“. Dann folgte ein „Gänsehautmoment“, als die Nationalhymne der Ukraine gespielt wurde. Viele Besucher standen auf und die Ukrainer sangen mit. Mit dem Lied „die Gedanken sind frei“ verabschiedeten sich die Musiker. Allerdings ließ das Publikum sie nicht ohne Zugabe gehen und so spielten sie noch „Ade zur guten Nacht“.

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