Neues Fahrzeug für die FFW Strümpfelbrunn

Bürgermeister Markus Haas (4.v.li.) übergab das neue Feuerwehrfahrzeug an Abteilungskommandant Björn Erb (2.v.re.) und dessen Mannschaft. Jonathan Richter (5.v.li.) und Volker Kölsch (6.v.li.) segneten das Fahrzeug und die Kameraden der FFW Strümpfelbrunn und der stellvertretende Kreisbrandmeister Bruno Noe (3.v.li.) überbrachte die Glückwünsche des Neckar-Odenwald-Kreises. (Foto: Hofherr)

Gute Laune und herzliche Begegnungen nach zwei Jahren Corona-Pause

Strümpfelbrunn. Nachdem Ende Mai die Freiwillige Feuerwehr in Mülben ein neues Feuerwehrfahrzeug erhielt, geht die qualitative „Aufrüstung“ der Waldbrunner Abteilungswehren weiter.

So erhielt dieser Tage die Abteilungswehr in Strümpfelbrunn einen neuen Mannschaftstransportwagen (MTW), für den Kosten in Höhe von 94.500 Euro anfielen. Hiervon übernahm das Land Baden-Württemberg 13.000 Euro, sodass die Gemeinde Waldbrunn 81.500 Euro bereitstellten musste.

Zur offiziellen Übergabe an die FFW Strümpfelbrunn begrüßte Abteilungskommandant Björn Erb neben Bürgermeister Markus Haas, auch den stellvertretenden Kreisbrandmeister Bruno Noe, den Ehrenkommandant der Waldbrunner Feuerwehr, Gerald Veith, Gesamtkommandant Michael Merkle, Ortsvorsteher Lothar Reinhard, zahlreiche Feuerwehrkameraden, Vertreter der Kommunalpolitik und ganz besonders Pfarrer Jonathan Richter, von der evangelischen, und Volker Kölsch von der katholischen Kirche, die nicht nur das Fahrzeug, sondern auch die Strümpfelbrunner Floriansjünger segneten.

Für Bürgermeister Markus Haas allerdings eine gute und wichtige Investition, die der Sicherheit aller Waldbrunner Bürger diene, erklärte das Gemeindeoberhaupt in seiner kurzen Ansprache. Auch aus Dankbarkeit und Hochachtung vor dem selbstlosen und unermüdlichen Einsatz aller Floriansjünger sei es dem Gemeinderat nicht schwer gefallen, die Beschaffung zu beschließen.

Damit setze man den Feuerwehrbedarfsplan aus dem Jahr 2019 weiter um, der wasserführende Fahrzeuge für alle Abteilungswehren vorsieht. In diesem Zusammenhang werden im Jahr 2022 drei Fahrzeuge an die Abteilungswehren übergeben.

Der neue MTW ersetzt seinen 31 Jahre alten Vorgänger. Es verfügt nicht nur über acht Sitzplätze, sondern dient auch als Lage-, Führungs- und Kommunikationsfahrzeug, weshalb eine erweiterte Funkausstattung eingebaut wurde.

Außerdem enthält der neue MTW auch über eine Dokumentationsausstattung, sodass Einsätze entsprechend erfasst und später aufbereitet werden können, ließ Kommandant Erb die Anwesenden wissen.

Das das neue Fahrzeug lediglich 3,49 Tonnen wiegt, kann es von jedem Kameraden mit dem normalen PKW-Führerschein gefahren werden. Björn Erb dankte allen, die an der Beschaffung beteiligt waren, für deren Einsatz zum Wohle der Feuerwehren und den Kameraden.

In einem Grußwort hob der stellvertretende Kreisbrandmeister Bruno Noe die Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehren hervor. Wie das Starkregenereignis im Jahr 2016 gezeigt habe, als es in mehreren Waldbrunner Ortsteilen zu massiven Überschwemmungen gekommen ist (KP berichtete), müssen fie Feuerwehren nicht nur mit Bränden, sondern auch mit Unfällen und Katastrophen zurecht kommen.

Auch wenn es aufgrund der „niedrigen“ Kosten keinen Zuschuss des Neckar-Odenwald-Kreises gegeben habe, hoffe er, dass das neue Fahrzeug auch für den Landkreis einen Mehrwert besitze und künftig in den Führungsstab des Kreises integriert werden könne.

Anschließend übernahmen Jonathan Richter und Volker Kölsch die Segnung und Weihe des neuen Mannschaftstransportwagens. Außerdem wünschten sie den Kameraden, dass man das Fahzeug ausschließlich zu Übungen nutzen „müsse“. Und soll es doch zu Einsätzen kommen, wünschten sie den Kameraden, dass sie unversehrt zu ihren Angehörigen zurückkehren.

Nachdem offiziellen Teil des diesjährigen Sommerfestes erklärte Abteilungskommandant Björn Erb den Festbetrieb für eröffnet. Die Flashover-Party am Samstagabend und den bayrischen Frühschoppen am Sonntagmorgen sowie das Mittagessen und die Fahrzeug- und Geräteschau am Nachmittag, nutzten viele Waldbrunner nach zwei Jahren gesellschaftlichen Stillstands die Gelegenheit, Bekannt- und Freundschaften neu zu pflegen. Auch für die Kasse der FFW Strümpfelbrunn war das Sommerfest nach Corona ein lohnendes Ereignis.

Schlachtung im Herkunftsbetrieb

[slb_exclude] Insbesondere Landwirte mit ganzjährig im Freien gehaltenen Tieren interessieren sich für die Schlachtung im Herkunftsbetrieb. (Symbolfoto: MarysFotos/Pixabay) Bio-Musterregion Neckar-Odenwald – „Initiative für mehr Tierwohl“ Neckar-Odenwald-Kreis. [...]

Zum Weiterlesen:

Von Interesse