Wettbewerb mit „fairen“ Bällen

(Foto: pm)
Mosbach. (pm) Fair Play gehört beim Fußball selbstverständlich dazu. Aber nicht nur das Spiel der beiden Elferteams sollte fair zugehen, sondern auch das „Runde“ sollte „fair“ sein. Gemeint ist damit ein Fairtrade-Fußball und somit unter fairen und nachhaltigen Arbeitsbedingungen entstanden.

Damit die Spiele des VfK Diedesheim künftig noch fairer werden, haben Andrea Hartmann als Leiterin des Steuerungskreises Fairtrade-Town der Stadt Mosbach und Sportbeauftragter Philipp Parzer Jugendleiter Vito Lacic zwei fair gehandelte Jugendtrainingsbälle zum ausgiebigen Testen übergeben.

Im Vorfeld hatte sich der VfK Diedesheim bereit erklärt, fair hergestellte und gehandelte Fußbälle im Trainingsbetrieb zu testen und seine Vereinsmitglieder durch Plakate am und im Vereinsgebäude über die Arbeits- und Herstellungsbedingungen von Sportbällen und den Mehrwert für die Arbeiter*innen beim Kauf fair hergestellter und gehandelter Sportbälle zu informieren.

Die Erfahrungen des VfK beim Einsatz der fairen Bälle fließen in einen „Testbericht“ ein. Nachdem die Bälle also auf Herz und Nieren geprüft wurden, will die Stadt die weiteren Mosbacher Sportvereine über das Thema „faire Sportbälle“ informieren und bei künftigen Beschaffungen den Kauf fair gehandelter Sportbälle ans Herz legen.

Noch bis zum 18. Juli können sich Teilnehmende als auch die Besucher*innen der Fußball-Stadtmeisterschaften im Elzstadion selbst von der Qualität fairer Bälle überzeugen und sich über die Arbeits- und Produktionsbedingungen informieren.

Während des Turniers wird es einen Torschuss-Geschwindigkeitswettbewerb mit fair gehandelten Sportbällen der Marke Gepa geben. Die drei Erstplatzierten bekommen als Gewinn je einen der Bälle. Die Volksbank Mosbach unterstützt im Rahmen ihres Nachhaltigkeitsleitbildes die Aktion und hat die Sportbälle gesponsert.

Hintergrund:

Die Stadt Mosbach möchte sich um den Titel Fairtrade-Town bewerben und hat sich zum Ziel gesetzt, die Bürger*innen über das Thema nachhaltige und faire Beschaffung zu informieren und dadurch Werbung für ein nachhaltiges und faires Konsum- und Kaufverhalten zu schaffen.

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