Neuer Baustein in der Bildungsoffensive

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Das Umwelttheater Aschaffenburg an der Obrigheimer Realschule. (Foto: pm)

Umwelttheater Aschaffenburg begeistert 200 mit „Die Frau Fischer und ihr Mann“

Obrigheim. (pm) Im Rahmen der diesjährigen Bildungsoffensive der Kreislaufwirtschaft Neckar-Odenwald (KWiN) und der Energieagentur Neckar-Odenwald (EAN) gibt es dieses Jahr ein Novum: Mit dem Stück „Die Frau Fischer und ihr Mann“ ergänzt das Umwelttheater aus Aschaffenburg ab diesem Jahr das Theater-Programm der Kreislaufwirtschaft mit einer Aufführung für Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen.

Schon bei einer Probeaufführung in Walldürn im Frühjahr wurde deutlich, dass dieses Format hervorragend in das Konzept der Umweltbildung von KWiN und EAN passt. Die Auftaktveranstaltung in Obrigheim hat dies eindrucksvoll bestätigt.

Anders als bei den Umwelt-Puppentheatern für Kindergärten und Grundschulen setzt das Theaterstück, basierend auf dem bekannten Grimm’schen Märchen „Von dem Fischer und seiner Frau“, auf echte Schauspieler und behandelt zeitlos die Themen Maßlosigkeit, Gier und die Folgen unbedachten Handelns für die Umwelt.

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In der Inszenierung begegnen die Zuschauer dem Fischer und seiner ständig unzufrieden herumnörgelnden Frau Ilsebill, die sich von einem Wunderfisch einen Wunsch nach dem anderen erfüllen lässt. Dabei merkt sie zunächst nicht, wie ihr Streben nach Besitz und Geltung der Natur Schaden zufügt. Als die Fischersfrau zur Besinnung kommt, dürfen die Kinder aktiv helfen, den entstandenen Schaden zu beheben und den Müll aus dem Meer sortenrein den richtigen Abfallbehältern zuzuordnen.

Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Realschule verfolgten Obrigheims stellvertretender Bürgermeister Timo Hinninger, Konrektorin Susanne Künzel, Wolfgang Hess von der EAN sowie KWiN-Vorstand Sebastian Damm die spannende Inszenierung. Im Anschluss an die Veranstaltung zeigte sich Timo Hinninger begeistert von der realitätsnahen Vermittlung der Inhalte.

Er hob besonders hervor, wie anschaulich die Auswirkungen eines ungebremsten Konsums dargestellt wurden – ein Thema, das sich leider auch im eigenen Landkreis immer wieder durch wilde Müllablagerungen in der Natur bemerkbar mache. Konrektorin Susanne Künzel hob hervor, wie gut das Stück auf die Altersgruppe der Schülerinnen und Schüler abgestimmt gewesen sei.

Die aktive Interaktion zwischen Kindern und Schauspielern habe deutlich gezeigt, wie aufmerksam und engagiert die jungen Zuschauerinnen und Zuschauer dem Geschehen folgten. Zudem zeigte sie sich überzeugt, dass die Kinder viele wichtige Impulse zu den Themen Mülltrennung und Abfallvermeidung für ihr eigenes Verhalten im Alltag mitgenommen hätten.

Mit dem neuen Umwelttheater erweitern KWiN und EAN ihr Bildungsangebot um einen weiteren praxisnahen Baustein und leisten damit einen wichtigen Beitrag, um junge Menschen frühzeitig für Umwelt- und Ressourcenschutz zu sensibilisieren.

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