Geldsegen für Neckar-Odenwald-Kliniken

Buchen. Frohe Kunde aus dem Stuttgarter Sozialministerium: Zwölf Krankenhäuser im Land werden mit insgesamt 185 Millionen Euro gefördert. Was Landrat Dr. Achim Brötel und den Geschäftsführer der Neckar-Odenwald-Kliniken, Andreas Duda, ganz besonders freut: Die Neckar-Odenwald-Kliniken, Standort Buchen, gehören erneut zu diesem Empfängerkreis. „Das zeigt, dass das Land im Interesse der Menschen vor Ort nicht nur die Krankenhausstruktur im Ländlichen Raum ganz besonders stärken will, sondern auch das Konzept der Neckar-Odenwald-Kliniken aktiv unterstützt“, so Brötel und Duda in einer ersten Bewertung.

Noch ist allerdings offen, wie die Gesamtsumme von 185 Millionen Euro im Einzelnen verteilt werden wird. „Das wird bei den Fördergesprächen in Stuttgart verhandelt“, erklärt der Landrat. Voraussichtlich im Januar, jedenfalls aber gleich zu Beginn des neuen Jahres werde man in die Detailverhandlungen mit dem Land eintreten. Dass das etwas länger gedauert hat, liege schlicht und ergreifend daran, dass die in Buchen geplante Maßnahme aus insgesamt drei Bauabschnitten besteht, die allesamt ineinander greifen und deshalb auch zusammen verhandelt werden sollen.

Der Standort Buchen ist damit schon zum zweiten Mal hintereinander in das Krankenhausbauprogramm des Landes aufgenommen worden: 2010 mit dem neuen Bettentrakt, der für insgesamt 13,546 Millionen Euro entstehen soll, und 2011 jetzt mit der Zentralen Patientenaufnahme, für die weitere 4,3 Millionen Euro veranschlagt sind. In beiden Fällen hoffen die Verantwortlichen natürlich auf ein möglichst hohes konkretes Förderangebot des Landes, um den Eigenanteil des Kreises gering zu halten.

In einem dritten Bauabschnitt soll schließlich noch die Sanierung des Altbaus mit einem Kostenvolumen von weiteren rund 8,3 Millionen Euro realisiert werden.

Durch die Baumaßnahmen soll das Buchener Haus parallel zum medizinischen Angebot auch in baulicher Hinsicht auf den heute üblichen Standard  – dazu zählen Zweibettzimmer mit jeweils einem eigenen  Sanitärbereich – angehoben werden. „Das ist keine Luxussanierung. Wir müssen den Patientinnen und Patienten neben einer erstklassigen medizinischen Versorgung vielmehr einfach auch gute räumliche Bedingungen bieten können“, zeigt sich der Landrat überzeugt von der Richtigkeit der Planungen. Ein besonderes Wort des Dankes gelte dabei den beiden örtlichen Landtagsabgeordneten Peter Hauk (CDU) und Georg Nelius (SPD), die sich immer wieder für die Neckar-Odenwald-Kliniken stark gemacht hätten.

Die Notwendigkeit dieses Vorhabens ist nun also in Stuttgart mit der grundsätzlichen Förderzusage auch für den zweiten Bauabschnitt anerkannt worden. Man wolle eine „vielfältige und plurale Krankenhauslandschaft“ unterstützen, heißt es in einer Pressemitteilung des Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren Baden-Württemberg. Auch der ländliche Bereich werde mit diesem Krankenhausbauprogramm gestärkt, betonte Gesundheitsministerin Dr. Monika Stolz, die weiterhin zitiert wird: „Mit unserer Einzelförderung der Krankenhäuser arbeiten wir daran, den Spitzenplatz bei der Krankenhausversorgung zu behalten. So werden nicht nur optimale Bedingungen für eine gute Krankenhausversorgung  geschaffen, diese Mittel schaffen auch moderne und zukunftssichere Arbeitsplätze.“

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