Elf neue Bauplätze im „Brückengut“

von Liane Merkle

Mudau. ,,Der Abwasserkanal im Birkenweg wurde immer wieder angestückelt und verlängert. Nun hat die Gemeinde die Situation, dass niemand mehr weiß wie und wo der Kanal richtig verläuft und zudem eine Kamera-Befahrung des Kanals nicht möglich ist“. So Ortsvorsteher Klaus Erich Schork im Rahmen der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates, zu der auch Harald Grimm von der Gemeindeverwaltung und Oswald Gehringer vom Ingenieurbüro Sack & Partner anwesend waren.

Anhand von Bildern, Plänen und Querschnitten wurde der geplante Ausbau des Birkenweges erläutert und die Entwurfsplanung bezüglich der Wasser- und Abwassersituation mit Oberflächenwiederherstellung vorgestellt. Hierbei wurde besonders auf die einzelnen Anwesen auf der rechten Seite von der Donebacher Straße kommend und die jeweiligen Straßenanpassungen mit ihren Besonderheiten eingegangen.

Demnach soll am Ende des Mudauer Birkenweges ein Wendehammer erstellt werden und das Oberflächenwasser will man über eine Wasserrinne auf der rechten Straßenseite ableiten. Ein Grunderwerb von Seiten der Gemeinde ist nach den Worten des Ortsvorstehers nicht nötig. Die Straße soll 5 Meter breit und die Straßenhöhe werde größtenteils beibehalten bzw. den einzelnen Hofeinfahrten angepasst werden.

Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“Elf neue Bauplätze im Brückengut“ url=“//www.nokzeit.de/?p=9913″] Bezüglich der geplanten Ringleitung der Wasserzuleitung prüft das Ingenieurbüro Fritz ob dies über das ,,Brückengut“ notwendig ist. Da in Mudau kein Trennsystem vorhanden ist, sei eine Abwassertrennung laut Harald Grimm nicht möglich. Die Kostenplanung für die gesamte Maßnahme sieht 210.000 Euro für den Straßenbau, 145.000 Euro für Abwasser, 73.000 Euro für die Wasserversorgung innerhalb des Birkenweges und 40.000 Euro für die Wasserversorgungsleitung über ,,Brückengut“ vor. Mit einstimmigem Votum sprach sich der Ortschaftsrat für die vorgestellte Maßnahme aus, gab aber der Gemeindeverwaltung mit auf den Weg, dass die Pläne zusammen mit den betroffenen Eigentümern des Birkenweges besprochen werden sollen.

Gleichwohl gehe man auch davon aus, dass keine Erschließungsgebühren anfallen werden, da es sich um eine Straßenoberflächenwiederherstellung handelt.

Im ,,Brückengut III“ sollen elf neue Bauplätze entstehen. Für Kanal, Straßen- und Wasserbauarbeiten seien 260.000 Euro Straßenbau, 260.000 Euro Abwasser und 80.000 Euro für Wasserversorgung errechnet worden. Die Bauplatzkosten sollen wie bisher bei 50 Euro pro Quadratmeter liegen. Bezüglich des künftigen Sanierungsgebietes ,,Vorstadt/Amorbacher Straße“ sei mit einem Landeszuschuss in Höhe von 700.000 Euro zu rechnen, teilte Ortsvorsteher Klaus Erich Schork mit.

Dem Gemeinderat und der Gemeinde wurden im Rahmen der Gestaltungsmöglichkeiten des Stadtgartens vorgeschlagen: Verschiedene Bäume zu fällen bzw. auszuasten, Hinweisschilder anzubringen, einen Zaun mit Grünbewuchs in Richtung der Langenelzer Straße anzulegen, eine Sitzgruppe mit Überdachung zu installieren, Einzelbänke aufzustellen und für einen barrierefreien Zugang zu sorgen.

Einen breiten Raum nahmen die Diskussionen bezüglich der Christbaumbepflanzungen ein, wobei deutlich wurde, dass ein Schutz der vorhandenen Brunnen, Grundwasser und Bachquellen für den Ortschaftsrat oberste Priorität hat.

Abschließende Besprechungspunkte waren eine Spende in Höhe von 2.000 Euro durch die Volksbank Franken für einen barrierefreien Friedhof, die Umbenennung der Straße um die Firma Aurora in ,,Joachim-Schulz-Straße“ und die Sanierung des Fußweges vom Buchweg zum Sportplatz.

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