672 Studienanfänger an der DHBW Mosbach

Studienanfaenger an der DHBW Mosbach

(Foto: pm)

Mosbach. (pm) Es waren wieder einmal mehr als je zuvor: 672 Studienanfänger der Fakultät Technik wurden gestern in der Alten Mälzerei an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach begrüßt. Rektor Prof. Dr. Dirk Saller freute sich über das weitere Wachstum um acht Prozent bei den Erstsemestern und zeigte ihnen eine Win-Win-Win-Perspektive auf.

Die Studierenden lobte er für ihren Mut, ein anspruchsvolles technisches Studium gewählt zu haben, in dem eine hohe Leistungsbereitschaft und Durchhaltevermögen verlangt werde. Aufgrund des großen Fachkräftemangels „warte“ die Wirtschaft schon auf die Absolventen. Die Unternehmen schätzen die DHBW Mosbach, weil hier der „Output“ gut ausgebildeter Fachkräfte besonders hoch sei. „Wer hier sein Studium beginnt, beendet es in der Regel auch hier“, sagte er: „In den so genannten quantitativen Rankings ist die DHBW sehr gut aufgestellt, qualitativ ist die DHBW Mosbach überregional längst ein Begriff.“

Seine direkte Frage an die Erstsemester, wer denn aus der Region Mosbach komme, bestätigte ihm, dass sie nicht nur wegen des dualen Systems mit der Verzahnung von Theorie und Praxis, sondern auch aufgrund der geographisch günstigen Lage im Nordosten Badens für Studierende und Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet attraktiv sei.




„2011 konnten laut dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) 72 000 offene Ingenieursstellen nicht besetzt werden“, ergänzte Prof. Dr. Max Mühlhäuser, Prorektor und Dekan der Fakultät Technik. Er betonte, dass die Duale Hochschule viel Eigeninititative, Interesse an der akademischen Lehre und „Transferkompetenz“ verlange und deshalb – entgegen dem Glauben vieler – anders als Schule sei. Sein Tipp an die Erstsemester: „Schlagen Sie sich nicht als Einzelkämpfer durch, sondern organisieren Sie sich in Teams und lernen Sie gemeinsam.“

Um Teams bilden zu können, muss man sich erstmal kennenlernen. Nach dem ersten Studientag haben die Studierenden am Abend reichlich Gelegenheit dazu. „Die größte Party aller Zeiten“, kündigte Ron-Hendrik Peesel den Studienanfängern der Fakultät Technik an. Erstmals sei die Alte Mälzerei für 900 Partygäste gemietet worden. Nach der schon traditionellen Kneipentour durch Mosbach legen dort die DJs Platten auf, um das Kennenlernen der Technikstudierenden zu fördern.

Diese „Social Skills“ hält auch Vertrauensprofessorin Dr. Christine Arzami für ganz wichtig. „Wir erwarten natürlich Leistung an der DHBW Mosbach, aber vergessen Sie trotzdem nicht, neue Freundschaften zu schließen, zu feiern und das Studium auch zu genießen. Die Studienjahre gehören oft zu den schönsten des Lebens.“

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