Wald leidet unter Klimawandel

Wandel der politischen Großwetterlage für Forstleute gefordert

Die Folgen des Klimawandels machen sich jetzt auch deutlich im Zustand der Wälder in Baden-Württemberg bemerkbar. Nach dem diesjährigen Waldschadensbericht zeigen fast alle Baumarten schlechtere Ergebnisse als im Vorjahr. Besonders bei der Buche ist ein ständiges auf und ab auffällig.

Die AG Wald sieht den Gesundheitszustand der Wälder mit großer Sorge. „Statt einer generellen bleibenden Verbesserung kommt es zu Verschlechterungen. Obwohl der Klimawandel seit zwei Jahrzehnten bekannt ist, leistet die Landesregierung offenkundig zu wenig, um den Klimaschutz effektiv voranzubringen“, meint Dietmar Hellmann, Vorsitzender der AG Wald. Ein Energie- und Klimaschutzkonzept auf Landesebene reicht erkennbar nicht aus, um dem Klimawandel entgegenzuwirken. Die AG Wald fordert daher die Landesregierung auf, ihren politischen Einfluss auf Bundes- und europäischer Ebene stärker geltend zu machen.

Deutschland muss eine Vorreiterrolle im Klimaschutz übernehmen, denn mit fast 40 Prozent der Landesfläche sind die Wälder essentiell für Klima- und Naturschutz, wie auch für die Erholung der Bevölkerung und die Produktion des einzigen nachhaltig nutzbaren Rohstoffes. „Die Steigerung des Laubholzanteils in den Wäldern alleine reicht nicht“, so der Vorsitzende, „waldbaulich ist die ausreichende Berücksichtigung klimastabiler Nadelbaumarten wie Tanne und Douglasie mindestens ebenso wichtig.“

Angesichts der dringend erforderlichen Waldumbaumaßnahmen fordert die AG Wald den sofortigen Stopp der Personalabbauprogramme im Forst und endlich die im Koalitionsvertrag von SPD und Grünen zugesagte aufgabengerechte Stärkung der Forstverwaltung. „Die Aufgaben sind längst da, das erforderliche Personal zur Pflege der Wälder wird aber hartnäckig verweigert, und sogar weiter gestrichen“, sagt Dietmar Hellmann, und unter Bezugnahme auf den Klimawandel weiter: „Das politische Klima in Baden-Württemberg ist seit circa 20 Jahren äußerst forstfeindlich.“

Statt Neueinstellungen hat die Landesregierung entgegen ihrer Versprechungen in den letzten Jahren den Personalabbau weiter vorangetrieben. „Dies ist unverantwortlich, da gleichzeitig jährlich Millionen Überschüsse aus dem Staatswald zur Sanierung des Landeshaushaltes abgezweigt werden“, so der AG Wald Vorsitzende.

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