Skyhookers verlieren schon wieder kurz vor Ende

Symbolbild - Sonstiges

(ms) Nach dem schwachen Auftritt und der folgerichtigen Niederlage zuletzt in Ladenburg, waren die Buchener Basketballer am vergangenen Sonntag zu Gast beim TV Heidelberg II. Beim Tabellendritten mussten die „Skyhookers“ ohne ihren Spielertrainer Christian Saur antreten, welcher krankheitsbedingt nicht zur Verfügung stand. Das Coaching während der Partie übernahm Matthias Saur, welcher nach längerer Verletzungspause wieder auf Kristof Haas setzen konnte.

Nach dem zuletzt desolaten Auftritt in Ladenburg hatte man sich im Lager der Buchener viel vorgenommen, da man selbst sichtlich enttäuscht über die eigene Leistung war. Dementsprechend startete man hochmotiviert in die Begegnung und konnte von Anfang an mit energischer Köpersprache und einer aggressiven und gut arbeitenden Verteidigung überzeugen. Die Gastgeber, welche selbst ohne ihren Topscorer antreten mussten, waren vom kämpferischen Auftritt der Buchener offensichtlich überrascht und ließen sich dementsprechend im ersten Viertel vollständig den Schneid abkaufen (17:4). Auch im zweiten Spielabschnitt kontrollierte man den Gegner zu Beginn nach Belieben. In der Defensive arbeitete man sehr konzentriert und mit viel Laufbereitschaft, sodass sich den Heidelbergern nur schwierige Würfe als Abschlussmöglichkeit eröffneten. Selbst konnte man immer wieder die eigenen Centerspieler Dustin Hartmann und Darian Ceh gut in Szene setzen und baute den Vorsprung bis Mitte des zweiten Viertels auf 16 Punkte aus (24:8; 27:11).

Die Gastgeber versuchten die Buchener Aufbauspieler Jochen Lemp und Maximilian Linsler ab dem zweiten Spielabschnitt durch eine Pressverteidigung bereits frühzeitig unter Druck zu setzen und somit zu Fehlern zu zwingen, allerdings gelang dies bis zu diesem Zeitpunkt eher weniger, da das komplette Buchener Team gut zusammen arbeitete und durch geschicktes Passspiel die Verteidigungsmauer immer wieder überwinden konnte. Gegen Ende des zweiten Viertels fanden die Gastgeber im Angriff dann allerdings besser ins Spiel und konnten auch den einen oder anderen Wurf von außen erfolgreich im Buchener Korb versenken. Selbst ließ man dagegen zu viele Punkte an der Freiwurflinie liegen, sodass Heidelberg bis zum Pausenpfiff den Rückstand etwas reduzieren konnte (31:23). Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gastgeber den Druck in der Pressverteidigung, was das Buchener Aufbauspiel das eine oder andere Mal in Verlegenheit brachte.  Insgesamt konnte man aber dennoch das Spielgeschehen weiter bestimmen, wurde nun aber konsequent durch Foulspiel an einfachen Korbmöglichkeiten gehindert. Die resultierenden Freiwürfe wurden aber auch in dieser Phase nicht sicher genug verwandelt. Trotzdem konnte man dank einer sehr guten Verteidigungsarbeit den Gegner daran hindern viele Punkte zu erzielen, sodass man bis drei Minuten vor Ende des dritten Viertels den Vorsprung durch einen  sehenswerten Dreipunktewurf von Jochen Lemp auf 15 Punkte ausbauen konnte (45:30). Doch abermals gelang es den Gastgebern den Rückstand kurz vor Ende des Viertels nochmals entscheidend zu verkürzen (46:37). Im letzten Spielabschnitt setzten die Heidelberger nun alles auf eine Karte: Eine extrem harte, zum Teil sehr grenzwürdige, Verteidigungsarbeit setzte dem Buchener Aufbauspiel dermaßen zu, dass man in diesem Spielabschnitt quasi im Angriff nicht mehr stattfand. Leider blieben zu oft Pfiffe der Unparteiischen gegenüber dem extrem harten Einsteigen gegen die Buchener Aufbauspieler aus. Dementsprechend schmolz der Vorsprung der „Skyhookers“ Punkt für Punkt dahin, bis man circa zwei Minuten vor Ende erstmals seit der vierten Spielminute wieder in Rückstand geriet (52:53). Die Zeit und das Momentum spielten nun den Gastgebern in die Karten, sodass völlig perplexe Buchener Spieler am Ende die Niederlage nicht mehr abwenden konnten (52:58). Das Fazit lautet also: Drei gute Viertel reichten leider nicht aus um den eigentlich verdienten Sieg mit nach Hause zu nehmen.

Dementsprechend hat sich die Lage in Buchen nun weiter zu gespitzt, da man aus eigener Kraft nicht mehr den drittletzten Tabellenplatz verlassen kann. Ein Sieg im kommenden Heimspiel gegen den Tabellenzweiten USC Heidelberg III scheint angesichts der Lage zwar nicht wahrscheinlich, aber im Hinblick auf die ersten drei Viertel des vergangenen Spiels sicherlich nicht unmöglich. Folglich wird man alles dafür geben um sich mit einem Sieg am kommenden Samstag, den 7. März um 17 Uhr, wieder eine bessere Ausgangslage zu verschaffen.

Es spielten: C. Lemp (15 Punkte/3 Dreier), D. Hartmann (15), D. Ceh (6), K. Haas (6), M. Junemann (5), M. Linsler (4), N. Schäfer (1), L. Haas, M. Hartmann und J. Oberhauser.

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