Wagenschwend: Naherholungsanlage saniert

Trotz Herbstwetter: gelungenes Renovationsfest für Spielplatz am Sportplatz des SV Wagenschwend


(Foto: privat)
(bd) Das Wetter passte nicht ganz zum Anlass – zum Renovationsfest für den Spielplatz am Sportplatz Wagenschwend zeigte sich der September von seiner nasskalten Seite. Gleichwohl hatten sich zur Mittagszeit zum kleinen Festakt einige Dutzend Gäste eingefunden und sich an der Grillhütte des Spielgeländes versammelt. SVW- Vorstand Ralf Weinmann begrüßte unter den Gästen besonders Pfarrer Huber und die Kinder, denen man nun den Spielplatz wieder symbolisch übergeben wolle.

Weinmann erinnerte an die Anfänge des 2004 in Eigenarbeit errichteten Anlage mit dem klassischen Spielplatzbereich, der 2009 im Rahmen der 72h Aktion der örtlichen Landjugend um Kletterwand, das Beachvolleyballfeld, Grillhütte und Toilettenanlage erweitert worden war. Seitdem herrsche reger Betrieb auf der Naherholungsanlage. Nicht nur bei den Fußballspielen der SVW-Teams nutzten die Kinder das breite Angebot an Spielgeräten. Eltern aus Ort und Umkreis kämen nachmittags zum Spielen mit Ihren Kindern, Kindergeburtstage würden gefeiert, Schulklassen, Jugendmannschaften und Ministrantengruppen machten Ausflüge oder ihren Sommerabschluss auf dem Spielplatz am Sportplatz. Im Sommer sei der Platz täglich stark frequentiert. „Wir vom Sportverein freuen uns, dass der Spielplatz so gut genutzt wird und meist auch sauber verlassen wird“.

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Es stecke eine Menge Arbeit in der Pflege der Anlage. Immer wieder seien Reparaturarbeiten nötig, die zur Sicherheit der Kinder zeitnah umgesetzt werden müssen. Bei der DEKRA – Prüfung im Frühjahr 2016 wurde festgestellt, dass viele Rundhölzer, Balken und Bretter in die Jahre gekommen sind ein Großteil der Geräte für die weitere Nutzung grundlegend saniert werden mussten. Um die Anlage weiter nachhaltig für die Kinder zu erhalten war einen großflächige Renovierung angesagt. Diese Renovation hätte nach dem eingeholten Angebot einer Fachfirma ca. 19.000 Euro gekostet.

Durch die fachmännische Planung der „vereinseigenen“ Holzspezialisten Klaus Bier und Andreas Kirchgeßner konnte man das Projekt im Juni in vollständiger Eigenarbeit angehen und so zügig vorantreiben, dass der Spielbetrieb bereits vor den Schulferien im Juli wieder uneingeschränkt möglich war.

Dazu wurde Materialien im Wert von über 5.000 Euro verbaut; ein wahrer Kraftakt mit Kran, Bagger, Traktoren und gut 400 Helferstunden innerhalb von sechs Wochen durchgeführt. Und da man schon dabei war wurden die Fallräume um die Installationen vergrößert und neu eingesandet.

Im Namen des Fördervereins, der für die Kosten in Vorlage getreten ist, dankte Weinmann allen Förderern und Spendern für die Unterstützung, ohne die das Projekt nicht realisierbar gewesen wäre.

Pfarrer Huber sprach den Segen über Anlage und Nutzer, bevor das Absperrband zerschnitt und den Spielplatz den örtlichen „Bambinis“ freigab.
Unter dem Vorzelt des Sportheims dauerte die Feier dann bis in den Abend an. Viele Mittagessens- wie Kaffeegäste und zahlreiche Fußballfans sorgten mit ihrem Obolus für Einnahmen zugunsten des Vorzeigeprojekts.

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