Medizinische Versorgung im ländlichen Raum

CDU-Bundesparteitag stimmt Initiative von Alois Gerig zu – Landarzt-Quote im Medizinstudium

Essen. (pm) Die CDU hat sich auf ihrem Bundesparteitag in Essen dafür ausgesprochen, im Medizinstudium eine Landarztquote einzuführen. Durch die Landarztquote soll eine bestimmte Anzahl von Bewerbern für den Studiengang Medizin bevorzugt einen Studienplatz erhalten – Voraussetzung ist, dass sich diese Bewerber verpflichten, nach ihrer Ausbildung im ländlichen Raum zu praktizieren.

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Der Wahlkreisabgeordnete Alois Gerig begrüßt den Parteitagsbeschluss: „Die Landarztquote kann einen wichtigen Beitrag leisten, die ärztliche Versorgung im ländlichen Raum dauerhaft zu sichern.“ Schon heute fehlen nach Expertenschätzung rund 2.600 Hausärzte außerhalb der Ballungsgebiete. „Die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung ist wichtig, um Abwanderung vorzubeugen und die Attraktivität ländlicher Regionen zu erhalten“, erklärte Alois Gerig, der auch Vorsitzender des CDU-Landesfachausschusses „Ländlicher Raum“ ist.

Der Vorschlag, eine Landarztquote einzuführen, wurde auf Initiative von Alois Gerig vom CDU-Landesverband Baden-Württemberg dem Bundesparteitag vorgelegt – am Mittwoch fand der Antrag bei den Delegierten breite Zustimmung. „Der Beschluss unterstreicht, dass die CDU für die Zukunftsfragen des ländlichen Raums konstruktive Lösungen erarbeitet“, so Alois Gerig.


Die Delegierten des CDU-Kreisverbandes Neckar-Odenwald setzten sich auf dem CDU-Bundesparteitag in Essen für die Landarztquote ein (von links): Peter Hauk MdL, Dr. Mark Fraschka, Jan Inhoff, Alois Gerig MdB. (Foto: pm)

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