Christian Trunk gewinnt 70.3 Ironman St. Pölten

(Foto: privat)

Mit dem Sieg auch WM-Qualifikation gesichert

von Lukas Robert

Christian Trunk hat sich beim 70.3 Ironman St. Pölten in Österreich selbst für die Mühen der vergangenen Wochen und Monate belohnt und mit dem Sieg in der Alterklasse 25-29 der Amateure die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Südafrika klar gemacht. Damit hat der aus Mudau stammende 24-jährige Triathlet, nach seinem Sieg vor zwei Wochen in Buchen, sein großes Saisonziel bereits erreicht.

„Unterm Strich habe ich ganz sauber abgeliefert, nicht mehr und nicht weniger. Es war insgesamt ein solides Rennen. Für den Zeitpunkt des Jahres, gerade mit den Rückschlägen und Verletzungen in der Vorbereitung, habe ich mein Soll erfüllt“, resümiert er. So nah liegen Freud und Leid eines Leistungssportlers. Noch im vergangenen Jahr startete Trunk hochmotiviert, top-vorbereitet und voll Erwartungen an sich selbst bei der WM in den USA und musste Lehrgeld zahlen, nun folgten die Siege in Buchen und St. Pölten.

Beim ältesten 70.3 Ironman Europas erwischte Trunk einen soliden Start. Der Kurpfälzer startete gut ins Wasser und durchschwamm erfolgreich die 1,9km lange Strecke durch die beiden Seen. Wirklich zufrieden war er jedoch nicht. Denn wie erwartet ging Trunk mit rund drei Minuten Rückstand auf die Spitzengruppe an Land.
Nach dem Wechsel aufs Rad, der Paradedisziplin des Studenten, lief es für Trunk dann deutlich besser. Der 24-Jährige gab gleich auf dem ersten von 90km an Vollgas und überholte viele Konkurrenten. Dennoch dauerte es rund 70 Kilometer, ehe er die Spitzengruppe des Rennens eingeholt hatte. Die Streckenführung am Ufer der Donau erwies sich dabei als herausfordernd, denn in der prallen Sonne verloren die Athleten viel Flüssigkeit und ließen zahlreiche Kraftreserven, bevor es auf den alles entscheidenden Halbmarathon-Abschnitt ging.
Auf diesem musste Trunk sich einigen Krämpfen in Oberschenkel- und Gesäßmuskulatur erwehren, die ihn aufgrund der Aufholjagd auf dem Fahrrad plagten. Als Zweitplatzierter befand er sich aber in aussichtsreicher Position. Letztlich ließ sich der ins Ungleichgewicht geratenen Flüssigkeitshaushalt regulieren und Trunk übernahm die Spitzenposition. Diese ließ sich der Odenwälder dann auch nicht mehr nehmen. Nach 4:21 Stunden überquerte Chrstian Trunk die Ziellinie – mit 18 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten.

Entsprechend zufrieden und glücklich war er dann auch mit dem Erreichten: „Nach einigen schweren Monaten ist der weitere Saisonverlauf und das große Saisonziel damit gesichert. Jetzt kann es weitergehen“, sagte Trunk in einem ersten Fazit.

In der kommenden Woche startet Christian Trunk beim BASF Triathlon Cup Rhein-Neckar in Mußbach auf der Sprintdistanz. Erst im Juli beginnt dann die Vorbereitung für die 70.3-WM in Port Elizabeth/Südafrika, die Anfang September ausgetragen wird.

Infos im Internet:

www.christiantrunk.de

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