Mit der CDU an einem Tisch

Symbolbild

Austausch mit Vereinsvertretern der Walldürner Vereinslandschaft

Walldürn, (pm) „Ich freue mich sehr, dass Sie unserer Einladung zum Austausch gefolgt sind“ begrüßte der Stadtverbandsvorsitzende, Fabian Berger, die anwesenden Gäste zur Gesprächsrunde. Es trafen trafen sich Vertreter der unterschiedlichsten Vereinsarten, um sich über die Probleme und Wünsche der Vereinslandschaft auszutauschen.

„Häufig weiß man als Vereinsverantwortlicher nicht, wer der richtige Ansprechpartner ist und was alles geht“ nahm sich einer der Vorsitzenden das Herz und eröffnete die Diskussion. Dieser Aussage konnten sich die Anwesenden anschließen. „Ein zentraler Ansprechpartner für das Ehrenamt wäre wünschenswert“ war das einhellige Ergebnis. So eine zentrale Anlaufstelle sollte auch einen Austausch zwischen den Vereinen ermöglichen, um Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, aber auch um die Jahresplanung so zu gestalten, dass es keine Überschneidungen oder ähnliches gibt, oder um Synergien zu schaffen.

Auch ein Wissensaustausch und Informationsveranstaltungen gezielt für die Bedürfnisse der Vereine könnten hier angesiedelt werden. „Ich denke hier spontan an ein Modell wie bei den Wirtschaftsförderern. Dass dieses Modell funktioniert wurde uns beim Austausch mit den Wirtschaftstreibenden mehrfach bestätigt“ erinnerte Fabian Berger an die Gesprächsrunde mit den Wirtschafts- und Gewerbetreibenden im letzten Jahr.

„Für uns als Verein sind Vorhaben, wie eine Erweiterung am Vereinsheim eher selten, gerade hier wäre eine zentrale Anlaufstelle hilfreich“ merkte ein Vorsitzender an, der über einen sehr langen Zeitraum für einen Holzanbau hinarbeiten musste. „Nicht nur die Genehmigungen, sondern auch das Ermitteln möglicher Fördermöglichkeiten, über die Vereinsförderung hinaus, kosten viel Zeit“ ergänzte ein anderer, welcher ähnliche Erfahrungen machte. Auch hier sieht man deutliches Verbesserungspotenzial durch einen zentralen Ansprechpartner.

„Ein erfolgreiches Ehrenamt lebt vor allem von Wertschätzung“ fuhr ein weiterer Vereinsvertreter fort. Eine jährliche Veranstaltung, bei welcher erfolgreiche Sportler, Preisträger und andere ehrenamtlich Engagierte in einem festlichen Rahmen geehrt werden wäre eine besondere Wertschätzung guter Leistungen und der Vereinsarbeit. Dass gute Leistungen nicht nur ein Aushängeschild für den Verein, sondern auch für Walldürn sind, ist eine Tatsache, die andere Kommunen bereits erkannt haben und nutzen.“ Hier könnte man beispielsweise die bereits jährlich stattfindende Blutspenderehrung in einen noch würdevolleren Rahmen auslagern“ merkte ein weiterer an.

„Das Vereinsleben hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten deutlich verändert, vor allem was die Kosten betrifft“ merkte einer der Vorsitzenden an. Die Stadt Walldürn betreibt seit vielen Jahren eine aktive Vereinsförderung, die aus verschiedenen Bausteinen besteht. Hier sehen die Verantwortlichen den Bedarf diese Förderrichtlinien zu überprüfen und den veränderten Bedingungen und der gewachsenen Vereinslandschaft anzupassen. Bei der Anpassung sollten auch die Kosten, wie z.B. für Hallennutzung auf den Prüfstein kommen. Gerade bei Vereinen die pauschal gefördert werden und stark gewachsen sind. Vor allem im Trainingsbereich, muss hier das Verhältnis betrachtet werden.

„Vereinsübergreifend erkennt man, dass die Wünsche und Probleme die gleichen sind“ bemerkte Berger als er die Themen nochmal revuepassieren lies. „Wir werden uns mit den Themen auseinandersetzen und an den richtigen Stellen einbringen, um unsere Vereinslandschaft nach unseren Möglichkeiten zu unterstützen“ so der Stadtverbandsvorsitzende zum Abschluss. Die Anwesenden waren sich einig, dass es sinnvoll ist, diesen Austausch zu wiederholen und man sich freue, wenn beim nächsten Mal schon die ein oder andere Veränderung stattgefunden hat.

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