Wissen wo der Schuh drückt

 Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann beim Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde Limbach mit (von links) Bürgermeister Thorsten Weber, Minister Peter Hauk und Limbachs CDU-Vorsitzendem Gerhard Noe. (Foto: pm)

Kitas im Austausch mit der Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann (CDU)

Limbach.  (pm) Ein voller Erfolg war der Besuch von Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann, die einer Einladung des CDU-Landtagsabgeordneten und Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk ins Dorfgemeinschaftshaus nach Limbach folgte. Rund zwei Stunden nahm sich die Ministerin Zeit, um das Thema „Qualität und Flexibilität in der Kinderbetreuung – so werden wir im Land noch besser“ zu diskutieren. Daran beteiligt waren zahlreiche Bürgermeister, Kindergartenträger, Erzieher und Tageseltern sowie die Elternbeiräte, die sich mit Fragen sowie konstruktiven Beiträgen an die zuständige Ministerin wenden konnten.

Aktuelle Situation in Sachen frühkindlicher Erziehung

Eingangs gab Ministerin Eisenmann einen aktuellen Zwischenstand über die aktuelle Situation in Sachen frühkindlicher Erziehung. Sie stellte dabei deutlich fest, dass sich im letzten Jahrzehnt einiges geändert habe. Immer größer sei der Wunsch nach flexibler aber auch durchgängiger Betreuungsangebote, diesem Wunsch gehe man derzeit konsequent nach, so die CDU-Politikerin.

Weiter führte sie den Fachkräftemangel in der Betreuung aus. Sie sieht das in Baden-Württemberg eingeführte Modell der praxisintegrierten Ausbildung (PIA) als bundesweites Vorbild um künftig wieder mehr junge Menschen von dem Beruf überzeugen zu können. Auch zur Abschaffung der Kita-Gebühren nahm die Ministerin Stellung: „Für mich kommt eine vollständige Abschaffung der Kita-Gebühr nicht infrage“, was von den über 80 Anwesenden mit Applaus begrüßt wurde. Diese Meinung vertraten auch die anwesenden Erzieherinnen und Erzieher.

Gute-KiTa-Gesetz bringt Bundesmittel

In den nächsten Jahren komme durch das ‚Gute-KiTa-Gesetz‘ des Bundes viel Geld in den Ländern an. Allerdings wolle man diese finanziellen Mittel zur Qualitätssteigerung, beispielsweise für kleinere Betreuungsgruppen oder für Leiterfreistellungen einsetzen. Minister Peter Hauk plädierte dabei auch an die Träger, das Geld von Seiten des Bundes oder Landes ausschließlich den Kindern in den Einrichtungen zugutekommen zu lassen.

Eine weitere Anregung aus den Reihen der Betreuer und Tageseltern ist der Wunsch nach einer zentralen Fachberatungsstelle auf Kreisebene. Diesbezüglich könne sich die Ministerin durchaus eine modellhafte Unterstützung vorstellen.

Dank an alle Kinderbetreuer

Abschließend bedankte sich Minister Peter Hauk im Namen aller Beteiligten bei seiner Ministerkollegin Dr. Susanne Eisenmann für die angenehme Diskussionsrunde und bei Bürgermeister Thorsten Weber für die Gastfreundschaft. Ein ganz besonderer Dank aber galt abschließend allen Erziehern, Tageseltern und kirchlichen sowie kommunalen Trägern für deren tägliches Engagement.

Artikel empfehlen:

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar verfassen