Schulausflug in die römische Geschichte

Zum Abschluss gab es noch eine Fotoaktion mit Römer und Pferd. (Foto: pm)

Johannes-Diakonie: Wohn-Pflegeheim „Am Limes“ und Pfadfinderbund Süd luden zu historischer Schnitzeljagd ein

Walldürn. (pm) So macht Geschichte Spaß: Die fünften Klassen der Konrad-von-Dürn-Realschule erwartete an ihrem Wandertag ein römischer Zenturio mit Schild und Schwert. Hinzu kamen viele Rätsel und Aufgaben rund um die römische Antike.

Nach der Premiere im Frühjahr hatten das Team der Johannes-Diakonie im Wohn-Pflegeheim „Am Limes“ und die benachbarten Pfadfinder vom Pfadfinderbund Süd zum zweiten Mal zu einer historischen Schnitzeljagd eingeladen.

Insgesamt 45 Schüler und vier Lehrkräfte ließen sich die Chance nicht entgehen, spielerisch mehr über römische Geschichte und Kultur zu erfahren. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt.

Zu diesem Zweck hatten Johannes-Diakonie-Mitarbeiter und Bewohner des Hauses „Am Limes“ eine historische Schnitzeljagd mit neun Stationen vorbereitet, an denen verschiedene Aufgaben zu lösen waren.

In einer Fühl-Box mussten zum Beispiel Gegenstände passend zum Thema Römer ertastet werden. Es galt, mit Nüssen ein Ziel zu treffen, einen Aquädukt zu bauen und mit Miniatur-Wurfmaschinen zu schießen. Als besonderer Höhepunkt konnten die Schüler bei Jessica Reinstädtler, Fachkraft für tiergestützte Therapie, Pferde streicheln und viel über diese Tiere erfahren.

An den Stationen führten Schüler der Sozial-AG Regie, die im Herbst 2018 an der Konrad-von-Dürn-Realschule gegründet wurde und eine enge Zusammenarbeit mit dem Wohn-Pflegeheim „Am Limes“ der Johannes-Diakonie entwickelt hat.

Die begleitenden Lehrerinnen zeigten sich von der Aktion begeistert: „Gerade für Fünftklässler ist ein solches Angebot, das Spaß und Wissensvermittlung verbindet, sehr ansprechend“, erklärte eine von ihnen.

Wie zum Beweis waren die Schüler bis zum Ende voll dabei. Als Belohnung bekam  jeder von ihnen ein Foto mit dem Zenturio ‒ der natürlich nicht der Vergangenheit entsprungen war, sondern von Johannes-Diakonie-Mitarbeiter Dominik Noe verkörpert wurde.

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