Bürgermeister Bernhardt besucht WLC

Der Besuch war mit einem Rundgang durch die Werkshallen verbunden, wo die Gäste auf den fahrerlosen Gabelstapler Wasilij trafen. (Foto: pm)

Würth-Logistikunternehmen will 200 neue Arbeitsplätze besetzeN

 Adelsheim.  _(pm) _Am Freitag besuchte Bürgermeister Wolfram Bernhardt gemeinsam mit Kämmerer Rainer Schöll das Unternehmen WLC Würth-Logistik. Der neue Adelsheimer Bürgermeister plant in den nächsten Monaten weitere Treffen mit ortsansässigen Unternehmern und Gewerbetreibenden.

Mit diesen Besuchen möchte sich Bernhardt ein Bild von der Situation vor Ort machen. Außerdem bieten diese persönlichen Treffen den Gewerbetreibenden die Möglichkeit, der Stadtverwaltung Anregungen für die weitere Stadtplanung mitzugeben.

Am Freitag stellte Geschäftsführer Klaus Groninger das Unternehmen WLC Würth-Logistik GmbH &Co. vor und führte die Besucher dabei durch die Werkshallen. WLC Würth-Logistik ist innerhalb des Würth Konzerns für die Lagerung, die Koordination und die Zustellung der unterschiedlichen Waren verantwortlich.

Hervorgegangen ist WLC Würth-Logistik aus dem Dienstleistungsunternehmen Altrieth GbR, das ursprünglich ausschließlich für Würth tätig war. Nach der Übernahme durch die Würth-Gruppe im Jahr 1996 expandierender WLC stark als Logistikdienstleister, der in den letzten Jahren immer mehr für Kunden außerhalb des Konzerns gewinnen konnte. Neben dem Standort Adelsheim ist die WLC Würth-Logistik inzwischen an sechs weiteren Standorten aktiv und beschäftigt mehr als 500 Mitarbeiter.

Im Gespräch mit Stadtoberhaupt Wolfram Bernhard legte Groninger zukünftige Pläne des Unternehmens vor. So erläuterte er einen geplanten Bau im Business Park, der zu den größten Investitionen in der Geschichte des Konzerns gehört.

Es sei es nicht selbstverständlich gewesen, diese Investition in Adelsheim zu realisieren, ließ WLC-Geschäftsführer Klaus Groninger die Gäste wissen. Vielmehr stand das Bauland-Städtchen im Wettbewerb mit zahlreichen anderen Orten weltweit. Den Ausschlag habe unter anderem die Nähe zur Würth-Zentrale gegeben, wodurch in Zeiten zunehmender geopolitischer Unsicherheit ein optimaler Mix aus Versorgungsicherheit und Flexibilität gewährleistet sein soll.

Groninger betonte, dass man sich in Adelsheim sehr wohl fühle. Dies zeige nicht zuletzt die Bildungspartnerschaft mit der Martin-von-Adelsheim-Schule und die Kooperation mit der Justizvollzugsanstalt Adelsheim. Als Herausforderungen für die nächsten Jahre sieht Groninger die Gewinnung von kompetentem Personal und damit verbunden die Bereitstellung von Wohnraum.

Aufgrund des Neubaus ist die Einstellung von etwa 200 weiteren Mitarbeiter in den nächsten fünf Jahren geplant, stellte Groninger die Pläne vor. Anschließend durften die Vertreter der Stadt Adelsheim das Werk und die Betriebsabläufe kennenlernen.

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