PiranHAs gelingt Revanche zum Abschluss

Symbolbild

Erfolgreicher Jahresabschluss der Neckarelzer Handballer – 40:32-Heimerfolg gegen den SV Heilbronn

Neckarelz.  (mb) „Warum nicht auch in den letzten Spielen?“ haben sich wohl sicher viele Zuschauer in der Neckarelzer Pattberghallen nach dem Spiel gegen den SV Heilbronn gefragt. Entgegen der letzten Partien zeigten die PiranHAs im ersten Rückspiel der Saison wieder Ihre Stärken und konnten am Ende einen klaren Heimerfolg verbuchen.

Bereits zu Beginn der Partie waren die Mannen von Trainer Pejic hellwach und konnten mit einem Blitzstart auf 5:0 davonziehen. Hierbei hatte man vor allen Dingen den torgefährlichen Rückraum der Gäste, im Hinspiel ein wesentlicher Faktor für die Neckarelzer Niederlage, bestens im Grimm. Daraus resultierend kam man in der ersten und zweiten Welle zum Erfolg und nach drei Toren von L. Halder hatten die Gäste Redebedarf.

Nach der Auszeit kam der SV nun zunächst besser ins Spiel. Zwei schnelle Tore verkürzten auf 5:2 und auch in der Folge spielten die Gäste nun besser mit. Wechselnde Torerfolge führten zu einem 10:5 Zwischenstand in der 13. Minute. Und auch bei der zweiten Auszeit des SV in der 18. Minute hatte die Neckarelzer Führung (13:7) weiter Bestand.

Nach der taktischen Unterbrechung setzten die Heilbronner auf eine doppelte Manndeckung gegen die beiden Halder-Brüder. Trotz zwischenzeitlicher Zeitstrafen fanden die verbleibenden Neckarelzer, teilweise unterstützt durch den zusätzlichen Feldspieler an Stelle des Tormanns, immer wieder Lücken in der Abwehr und konnten die eigene Führung sogar weiter ausbauen. In dieser Phase übernahm M. Liegler Verantwortung und führte seien Farben über 17:10 und 19:12 zum 23:12-Halbzeitstand.

In der Pause war Trainer Pejic mit der Leistung seiner Truppe mehr als zufrieden, appellierte jedoch daran, die 2. Hälfte nicht zu leicht zu nehmen. Während die Gäste weiter auf ihre Variante mit der doppelten Manndeckung setzten, war es bei den Hausherren wieder M. Liegler, der einen Treffer verbuchen konnte. Allerdings gelang es den Gästen nun besser, das leere Tor der HA zu nutzen und über die schnelle Mitte oder, auf Grund des erforderlichen Wechsels, über die rechte Angriffsseite zum Erfolg zu kommen. Zusammen mit einigen überhasteten Abschlüssen der PiranHAs schmolz der Vorsprung so bereits etwas zusammen (30:20).

Die dritte Zeitstrafe für R. Liegler Mitte des 2. Durchgangs animierte die verbleibenden Neckarelzer, wieder etwas Schwung in das Spiel zu bringen und mit zwei guten Aktionen war der Vorsprung wieder auf 12 Tore ausgebaut. Auf Neckarelzer Seite wurde die Führung genutzt, um einige personelle Veränderungen vorzunehmen. Hierdurch kam es zu einem Bruch im Spiel, den die Gäste konsequent zu nutzen wussten: Nach vier Toren in Folge war der Rückstand auf 37:29 reduziert.

Auch wenn zu diesem Zeitpunkt nur noch gut vier Minuten auf der Uhr standen, wurde in einer Auszeit nochmals ermahnt, das Spiel ordentlich zu Ende zu bringen. Die Worte des Trainers fanden offenbar ihr Ziel, denn zum Ende waren beide Teams wieder auf Augenhöhe. Zum Abschluss konnte M. Galm dann noch den 40. Treffer der HA erzielen und den Zuschauern ein schönes Weihnachtsgeschenk präsentieren.

Mit dem Sieg haben die PiranHAs den Blick in der Tabelle wieder nach oben gerichtet. Dort steht aktuell die HSG Hohenlohe, mit gerade einmal einer Niederlage, souverän an der Spitze. Eben diese HSG wird nach der Weihnachtspause, am 11.01.2020, der erste Gegner der Neckarelzer Mannschaft im kommenden Jahr. Es gilt also, auch während der Feiertage am Ball zu bleiben, um dann in 2020 gleich fit wieder in die Runde starten zu können.

Die Mannschaft bedankt sich für die tolle Unterstützung des Neckarelzer Publikums im gesamten Jahr 2019 und hofft auch in 2020 wieder auf eine gut gefüllte Zuschauerplätze – zu Hause wie auch bei den Auswärtsfahrten.

Für die HA Neckarelz: Tobias Rüdele, Maximilian Irouschek (beide Tor); Lars Lang, Christoph Pischel (3), Robin Jax (3), Michael Brauch, Robin Liegler (2), Marco Liegler (8), Marius Galm (1), Matthias Halder (8/3), Johannes Riedinger, David Jax (2), Dominik Deschner (3), Lukas Halder (10)

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