Vom Vampir zum Bürgermeister

Christian Hört verpflichtet Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger auf die gewissenhafte Erfüllung seiner Pflichten. (Foto: Liane Merkle)

„Norbert Rippberger ist Glücksfall für Mudau und die Region“

Mudau. _(lm) _Als „ehemals sympathischster Vampir von Donebach“ hat er seinen Biss bis heute nicht verloren, was man unschwer an der allgemeinen positiven Entwicklung der Gemeinde Mudau erkennen kann“, so Landrat Dr. Achim Brötel im Bürgersaal des Mudauer Rathauses im Rahmen der erneuten Amtseinführung von Dr. Norbert Rippberger als souverän wiedergewähltem Bürgermeister.

In Anspielung auf die fußballerische Vergangenheit von Dr. Rippberger erinnerte Dr. Brötel an das Wahlergebnis im Oktober letzten Jahres, als Rippberger bei einer Wahlbeteiligung von 51,4 Prozent und mit 93,2 Prozent aller abgegebenen Stimmen erneut zum Gemeindeoberhaupt gewählt wurde. Damit geht er für weitere acht Jahre in seine dritte Amtsperiode, was durch die Überreichung der Amtskette im mehr als gut besuchten, neu sanierten Bürgersaal durch seinen Stellvertreter und Kreistagskollegen Christian Hört auch optisch eindrucksvoll bestätigt wurde.

Doch zuvor begrüßte Hört bereits namentlich eine große Gratulantenschar, darunter neben Mitgliedern der Familie Rippberger auch die Kollegen Peter Schmitt (Amorbach), Benjamin Laber (Buchen), Christian Kehrer (Oberzent), Stefan Schwab (Kirchzell), Thorsten Weber (Limbach), Thomas Ludwig (Seckach) und Markus Haas (Waldbrunn) sowie BM i.R. Wilhelm Schwender, zahlreiche Vertreter aus Gemeinde- und Ortschaftsgremien, Behörden, Schulen und Kindergärten, Banken, Ing.-Büros, Vereine und Stiftungen, Kirche und Wirtschaft sowie der Feuerwehr.

Anschließend folgte ein Rückblick auf die Investitionen in Schulen, Kindergärten, Infrastruktur, Flurneuordnung, Tourismusförderung, Feuerwehr, Gewerbe- und Wohnbaugebiete sowie aktuell das Rathaus, die unter der Regie von Dr. Rippberger nach zunächst radikalen Einsparungen zur finanziellen Stabilisierung der Gemeinde in den vergangenen 16 Jahren erfolgt waren.

Sein Fazit: „Norbert Rippberger ist ein Glücksfall für Mudau und die Region“. Namens des Neckar-Odenwald-Kreises, der Mitglieder des Kreistages und der Landkreisverwaltung gratulierte Landrat Dr. Brötel seinem Kollegen zur Wiederwahl und resümierte wie der 1. Bürgermeisterstellvertreter zuvor dessen zukunftsträchtige Haushaltspolitik ohne teure Prestigeprojekte und die erkennbar positive Entwicklung der Gesamtgemeinde.

So die vorbildlichen Innenentwicklungskonzepte, Sanierungsgebiete und die mit Bedacht gewählten Neubaugebiete und Gewerbeflächen. Weiter erinnerte Brötel an die geschaffenen Gewerbeflächen in Mudau, den Ausbau der Kinderbetreuungsangebote in den Kindergärten und Schulen sowie den Ausbau der Infrastruktur. Nicht vergessen dürfe man den Ausbau des Tourismus, wo Mudau mit seinem Angebot im Geopark und im Naturpark herausrage.

Landrat Brötel würdigte aber auch das Engagement von Dr. Rippberger als Mitglied des Kreistages seit 2004 mit besonderem Schwerpunkt im Bereich Ausschuss für Wirtschaft, Umwelt und Verkehr und seit letztem Jahr auch als Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion. Minister Peter Hauk lobte das Gemeindeoberhaupt als wichtigen Gestalter mit Weitblick für die lebens- und liebenswerte Gemeinde Mudau, die in sehr vielen Bereichen besser sei als Großstädte, zum Beispiel in der flexiblen und vor allem vorhandenen Kinderbetreuung.

Als 1. Vorsitzender des Städte- und Gemeindetages von Baden-Württemberg gratulierte Seckachs Bürgermeister Thomas Ludwig namens aller Gemeinden und Amtskollegen seinem Berufspendant zu seiner dritten Amtszeit und hob die überregionale Bedeutung der Gemeinde Mudau als Schnittstelle der Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen und Bayern hervor. Großartige Erfolge habe Dr. Rippberger vor allem in der Nahversorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs, der ärztlichen Versorgung, im Betreuungs- und Bildungssektor, mit Wohnbauplätzen und im Freizeitbereich vorzuweisen. Rippberger sei stets kompetenter Ansprechpartner auch in seinen Funktionen als Vorstandsmitglied des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald, in der Touristikgemeinschaft Odenwald sowie im Auswahlausschuss der LEADER-Region „Badisch Franken“.

Die besten Wünsche zur neuen Amtszeit Ludwig nicht nur seitens des Gemeindetages Baden-Württemberg, des Kreisverbandes Neckar-Odenwald, sondern auch des Verbandes Baden-Württembergischer Bürgermeister mit dem 1. Vorsitzenden Jens Wittmann aus Fahrenbach.

Auch in den Grußworten von Ortsvorsteher Klaus Schork, Schulleiter Markus Wellm, Pfarrer Klaus Vornberger und Helmut Korger als Sprecher der Vereine wurden Glückwünsche zur Wiederwahl und Bestätigungen für eine weitere vertrauensvolle und fruchtbare Zusammenarbeit übermittelt.

Dr. Nobert Rippberger dankte abschließend allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Vertrauen, allen Wegbegleitern, MitarbeiterInnen, Gemeinde- und Ortschaftsgremien für die hervorragende und ideenreiche Zusammenarbeit. Dank der Schulz-Stiftung und der Innovation der zahlreichen Vereine könne man stolz sein auf ein ganz besonderes und ebenso umfang- wie abwechslungsreiches Veranstaltungsangebot in Kultur und Sport.

In seinem Ausblick auf die anstehenden und künftigen Maßnahmen nannte er den Neubau des Kindergartens (wenn wieder Fördermittel frei werden), die Erweiterung des Gewerbegebiets Stöckig, neue Baugebiete in fast allen Ortsteilen, die Sicherung der ärztlichen Versorgung sowie die notwendigen Investitionen bei Wasser und Abwasser.

Sein Appell richtete sich an Bund und Land, den ländlichen Raum finanziell nicht im Stich zu lassen, damit man hier den Pflichten und Gesetzesvorgaben nachkommen könne. Ein gemeinsamer Stehempfang schloss sich dem offiziellen Teil der Veranstaltung an.

Die Grußwortredner mit Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger (4.v.li.) und dessen Partnerin. (Foto: Liane Merkle) 

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