Viele wollten gratulieren

Beim Neujahrsempfang der Johannes-Diakonie: Pfarrerin Wiltrud Schröder-Ender, der Erste Landesbeamte Dr. Björn-Christian Kleih sowie die Vorstände Martin Adel und Jörg Huber. (Foto: pm)

Neujahrsempfang markiert Beginn der 140-Jahr-Feiern der Johannes-Diakonie

Mosbach.  (pm) Zum runden Geburtstag wollten viele gratulieren. Dementsprechend gut gefüllt war der fideljo-Eventbereich, wo die Johannes-Diakonie mit ihrem Neujahrsempfang die Veranstaltungsreihe zu ihrem 140-jährigen Bestehen startete. Außer Mitarbeitenden waren erstmals auch Vertreter von Politik und Verwaltung, Kooperationspartner und weitere Interessierte eingeladen und zahlreich erschienen. Zur Eröffnung sprach Pfarrerin Wiltrud Schröder-Ender über die Jahreslosung aus Markus 9, 24 „Ich glaube; hilf meinem Unglauben“. Die dazugehörige Bibelgeschichte interpretierte sie als Gleichnis zum Ringen zwischen Glauben und Zweifel. „Wir brauchen Vertrauen, um uns nicht begrenzen zu lassen“, so lautete das Fazit, das Schröder-Ender den Gästen des Neujahrsempfangs mitgab.

Der Pädagogische Vorstand der Johannes-Diakonie, Jörg Huber, schlug in seiner Neujahrsansprache den Bogen von den Ursprüngen der Johannes-Diakonie bis zu aktuellen Projekten und Entwicklungen. Er erinnerte an den Mut der Gründer, die 1880 mit wenig Geld die Arbeit mit behinderten Kindern aufgenommen hatten. „Auch die vor uns stehenden Herausforderungen dürfen wir mit Mut und Zuversicht angehen“, sagte Huber. Und an Herausforderungen mangelt es zum runden Geburtstag nicht, wie der Pädagogische Vorstand weiterhin deutlich machte. Konversion an den großen Standorten Mosbach und Schwarzach sowie neue Standorte in den Regionen, Bundesteilhabegesetz und Digitalisierung waren wichtige Stichworte in Hubers Rede. Als besonderen Erfolg hob er das Projekt „Inklusive Bildung Baden-Württemberg“ hervor. Für das Projekt, bei dem sechs Menschen mit Behinderung zu Bildungsfachkräften für die Lehre an Universitäten qualifiziert werden, zeichnete maßgeblich die Johannes-Diakonie verantwortlich. Vor wenigen Wochen wurde die Weiterbeschäftigung der Bildungsfachkräfte nach ihrer Qualifizierung mit Landesmitteln gesichert.

Wie groß die Anteilnahme am runden Geburtstag war, zeigten die vielen Grußworte zum Neujahrsempfang. Persönlich sprach der Erste Landesbeamte des Neckar-Odenwald-Kreises, Dr. Björn-Christian Kleih, der für die enge Zusammenarbeit mit dem Landkreis in der Eingliederungshilfe dankte und die stetige Weiterentwicklung des Unternehmens hervorhob: „Das Tempo, mit dem sich die Johannes-Diakonie wandelt, spricht dafür, dass 140 Jahre kein hohes Alter darstellen.“ Per Videobotschaft überbrachten der Bundestagsabgeordnete Peter Weiß und der Landtagsabgeordnete Georg Nelius Grüße und Dankesworte zum 140-jährigen Bestehen. Außerdem verlas Jörg Huber eine Neujahrsbotschaft des baden-württembergischen Sozialministers Manne Lucha.

Nach dem Empfang bestand viel Gelegenheit, bei Essen und Getränken ins Gespräch zu kommen, Neuigkeiten auszutauschen und über Vorhaben fürs neue Jahr zu sprechen. Die passende Begleitmusik dafür wie auch für den offiziellen Teil kam von Tobias Langguth (Gitarre) und Veronica Veliz (Geige), die ein breit gespanntes und einfühlsam vorgetragenes Programm darboten.

Die Veranstaltungen zum 140-jährigen Bestehen der Johannes-Diakonie stehen auch unter www.johannes-diakonie.de/veranstaltungen.

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