Keilerei nach besonderem Friseurtermin

 Heidschnucke Nobbi (li.) vor seinem großen Auftritt in vollem Haarkleid. Nobbi (re.) nach seinem Friseurtermin. Bis zu zum Herbst wächst das Fell wieder nach. (Fotos: privat)
Adelsheim.  (pm) Seit letztem Schuljahr besitzt das Landesschulzentrum für Umwelterziehung in Adelsheim zwei Schafböcke – das Kamerunschaf Willi und die Heidschnucke Nobbi, die ein ca. 2000 qm großes Gehege bewohnen.

Mit dem Frühling steht nun auch der Fellwechsel an. Willy benötigt dabei keine menschliche Hilfe. Das Winterfell fällt von selbst aus. Nobbi hingegen muss jedes Jahr geschoren werden. Der Termin sollte möglichst so gewählt werden, dass nach den Eisheiligen oder besser nach der Schafskälte geschoren wird.

So wurde unser Nobbi am 19. Mai, während einer zweistündigen Prozedur von Hand geschoren. Dazu holte sich das Team des LSZU fachmännische Unterstützung. Das Scheren verlief trotz der Eigenwilligkeit von Nobbi überraschend gut.

Einige Turbulenzen ergaben sich jedoch nach Vollendung des Haarschnittes. Nachdem die „Friseurin“ mit ihrem Werk zufrieden war, konnte Nobbi wieder zurück zu seinem Partner ins Gehege. Willi schien ihn aufgrund des veränderten Geruches durch Fehlen des Fells nicht mehr zu kennen. Nobbi wurde sofort attackiert. Die vorherige Harmonie schien verschwunden, stattdessen habe es eine wilde Keilerei. Die beiden Böcke gingen kraftvoll aufeinander los und mussten sogar kurzzeitig räumlich getrennt werden. Jetzt müssen sich die Vierbeiner erst wieder an einander gewöhnen.

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