Gedenkfeier zur Reichspogromnacht

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(Foto: pm)
Mosbach. (pm) Die Gedenkfeier zur Reichspogromnacht, mit der die Stadt Mosbach alljährlich an die öffentliche Verbrennung von Kultgegenständen der Synagoge am 10. November 1938 erinnert, muss in diesem Jahr wegen der aktuellen Corona-Pandemie abgesagt werden. Die Erinnerung an die schrecklichen Ereignisse der Pogromnacht soll aber auch in diesem Jahr Anlass dazu sein, neuen und alten Antisemitismus in der Gesellschaft zu thematisieren und sich öffentlich gegen Verschwörungsmythen zu positionieren. Anstelle der ursprünglich für den 09. November auf dem Marktplatz geplanten Veranstaltung, bei der Dr. Michael Blume, Antisemitismusbeauftragter im Staatsministerium Baden-Württemberg, einen Vortrag hätte halten sollen, findet jetzt in aller Stille eine Kranzniederlegung durch Oberbürgermeister Michael Jann am Synagogenplatz statt. Jeder Bürger und jede Bürgerin kann am 09. und 10. November individuell sein Gedenken durch Niederlegen eines Steines am Mahnmal auf dem Synagogenplatz zum Ausdruck bringen.

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