Wie fühlt sich eine Bienenwabe an?

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Imkermeister Hans-Jürgen Lohmüller erläuterte Schülerinnen und Schülern der Johannesberg Schule die Vorgänge im Bienenstock auf dem Gelände der Johannes-Diakonie. (Foto: Pfeiffenberger)
Mosbach.  (pm) Johannes-Diakonie siedelt Bienenvolk auf ihrem Mosbacher Standortgelände an Mosbach. Süß ist der Honig auf alle Fälle. Oder doch auch ein wenig sauer? Die Schüler der Johannesberg Schule waren sich nicht ganz einig beim Besuch des Bienenvolks, das seit einigen Tagen sein Zuhause auf dem Mosbacher Standortgelände der Johannes-Diakonie hat.

Imkermeister und Bienensachverständiger Hans-Jürgen Lohmüller hatte den Stock geöffnet und den jungen Interessierten einen Blick ins Innere ermöglicht – inklusive der gerne genutzten Gelegenheit, Honig direkt von der Wabe zu probieren.

Der „Einzug“ der Bienen sei ein weiteres Projekt in der Absicht, als Unternehmen neben sozialer auch ökologische Verantwortung zu übernehmen, so Michael Walter, Leiter der Unternehmenskommunikation der Johannes-Diakonie. „Das ist auch in unserem Leitbild verankert.“

Ihr neues Zuhause haben die fleißigen Insekten auf einer der Blumenwiesen gefunden, die das Gärtnerteam der Johannes-Diakonie während der vergangenen Jahre sukzessive angelegt hat – eine perfekte Ergänzung also. „Bienen sind so klein und doch so außerordentlich wichtig für ein Ökosystem“, so Hans-Jürgen Lohmüller. „Und leider ist die Zahl der Bienenvölker in den letzten Jahren gravierend gesunken.“

Daher sei die Ansiedlung von neuen Völkern ein wichtiges und richtiges Signal.
Mit Hans-Jürgen Lohmüller wisse die Johannes-Diakonie einen ausgewiesenen Experten als Projektpartner an ihrer Seite, so Michael Walter weiter. Er werde sich künftig fachgerecht um das Wohl der Insekten kümmern.

Darüber hinaus steht der Imker vom Mosbacher Schreckhof auch zur Verfügung, wenn es um die Vermittlung von Wissen rund ums Bienenvolk und die Sensibilisierung für die Bedeutung der unersetzlichen Insekten für Mensch und Umwelt geht. Denn genau dies sei ein weiterer Eckpunkt des Projekts, so Walter: Menschen mit und ohne Behinderung vor Ort anschaulich zu zeigen, wie Bienen leben, welchen Anteil die Tiere an der Bestäubung von Nutz- und Wildpflanzen haben, die wiederum der Nahrung von Mensch und Tier dienen – und wie wichtig darum ihr Erhalt ist.

Einen ersten Einblick erhielten die Schülerinnen und Schüler der Johannesberg Schule bei ihrem Premierenbesuch. Wie verhalte ich mich an einem Bienenstock, welche Rolle spielen die männlichen Drohnen, wie wirkt Rauch auf die Bienen, wie fühlt sich eine Wabe an? All das waren die Fragen, die Hans-Jürgen Lohmüller den wissbegierigen Gästen gerne beantwortete. Und wie schmeckte nun der frische Honig? Darin waren sich am Ende dann doch alle einig: einfach lecker!

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