Minister Hauk besucht Billigheim

(Foto: pm)
Billigheim. (pm) Auf Einladung von  Bürgermeister Martin Diblik besuchte Minister Peter Hauk die Gemeinde Billigheim. Dieser Termin war eine gute Gelegenheit, die eingereichteBewerbung als Schwerpunktgemeinde im „Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum“ (ELR)  dem Minister und Wahlkreisabgeordneten persönlich vorzustellen.

Der Besuch, an dem vonseiten des Gemeinderates Daniel Fichter und Markus Scheurig teilnahmen, startete im Ortskern von Allfeld. Das unter Beteiligung der Bürgerschaft erarbeitete Entwicklungskonzept sieht dort die Verbesserung der Fußwegeverbindungen, mit Querungsmöglichkeiten der Landesstraße und der Schefflenz vor.

Minister Hauk befürwortete dies und sagte zu, beim erhofften Ausbau des Schefflenztalradwegs über die Kreisgrenze bis zur Jagst bei Untergriesheim nicht locker zu lassen. Der Bürgermeister informierte vor der Weiterfahrt nach Sulzbach noch über die laufende Hochwasserschutzmaßnahme an der Mergelklinge.

Dort wurde die Hauptstraße vom Kindergarten St. Martin bis zur Kreuzung „An der Hohl“ begangen. Das ELR-Programm biete viele Möglichkeiten zur Förderung der Sanierung von privaten Anwesen, aber auch zur Unterstützung der Gastronomie, führte der Minister aus.

Die Gemeinde habe hier hingegen bereits mit der Sanierung der Hauptstraße eine gute Grundlage für die weitere Ortskernentwicklung gelegt. Diskutiert wurde auch die mögliche Errichtung eines zentral gelegenen E-Carsharing-Angebotes.

Beim abschließenden Rundgang in Billigheim wurden neben den Bauvorhaben „Ärztehaus“ und „Feuerwehrhaus“ auch die  Schultreppe und der Schlosspark thematisiert. Bürgermeister Diblik hob die Bedeutung von Versammlungsstätten in allen Ortsteilen hervor und betonte, dass man zum langfristigen Erhalt dieser auch am  Beispiel des Michaelsheims auf Fördermittel angewiesen sei.

Nach Anerkennung als „Schwerpunktgemeinde“ wolle man sich intensive Gedanken über ein  Zukunftskonzept für das gesamte Gebäude machen, welches auch die Nutzung als Sitz der Gemeindeverwaltung einschließen könnte.

Bürgermeister Diblik dankte Minister Hauk, der auch an den Vorhaben in Katzental und Waldmühlbach sehr interessiert war, für seinen Besuch und den Gemeinderäten für ihre Teilnahme.

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