Kreis stärkt Energieagentur (EAN)

Die neue Photovoltaik-Initiative der Energieagentur Neckar-Odenwald (EAN) füllt ganze Hallen. (Archivfoto: pm)
Buchen. (pm) Die Zukunft der Energieagentur Neckar-Odenwald-Kreis (EAN) und damit ein topaktuelles Thema stand auf der Tagesordnung einer Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Umwelt und Verkehr des Neckar-Odenwald-Kreises. Die Kreisrät:innen befassten sich mit einem Konzept zur inhaltlichen und personellen Weiterentwicklung der in Buchen ansässigen Agentur.

Landrat Dr. Achim Brötel verwies bei der Sitzung im Z.E.U.S.-Kompetenzzentrum in Buchen darauf, die EAN könne gerade in den letzten Jahren spannende Entwicklungen vorweisen: „Wenn ich nur etwa an die Quartiersanierungskonzepte in Schwarzach, Neunkirchen oder jetzt auch in Limbach denke. Ganz aktuell ist es zudem die neue Photovoltaik-Initiative, die auf eine sehr große Resonanz in der Öffentlichkeit stößt und sogar ganze Hallen füllt.“

Seit 2019 gebe es zudem das Qualitätsnetzwerk Bauen, dessen Förderung aber nur auf drei Jahre befristet gewesen sei. „Wir müssen deshalb jetzt die Weichen stellen und uns entscheiden, wie wir weiter verfahren wollen. Entweder wir gehen wieder zurück auf den früheren Status quo, also die fachliche „One-Man-Show“, oder wir starten offensiv nach vorne durch“, brachte der Landrat die anstehende Entscheidung auf den Punkt.

Die notwendigen Informationen für diese Entscheidung lieferte der Leiter der EAN, Dipl.-Ing. Uwe Ristl. Derzeit arbeiteten bei der EAN drei Fachkräfte mit insgesamt zwei Vollzeitstellen.

Diese kümmerten sich um Veranstaltungen und Vorträge sowie Beratungen und groß angelegte Aktionen wie beispielsweise der Suche nach dem ältesten Heizkessel im Kreis. „Unser Ziel ist es, neue Aktivitäten aufzubauen und damit auch Investitionen im Landkreis auszulösen“, erklärte Ristl.

Dazu wolle man eine weitere halbe Stelle in freier Mitarbeit schaffen. Insbesondere wolle man die Arbeit im Qualitätsnetzwerk Bauen fortsetzen, aber unter anderem auch mehr Zeit in kommunale Wärmeplanungen investieren können.

In der Diskussion unterstrichen die Kreisrät:innen die wichtige Aufgabe der EAN. Zwar müsse man mit Blick auf den kommenden Haushalt viele Leistungen auf den Prüfstand stellen, aber angesichts der Energiekrise wäre eine Einsparung hier sicher nicht das richtige Signal, so der Tenor.

Nicht nur aufgrund des aktuellen Beratungsbedarfs, sondern auch mit Blick auf die langjährige gute Arbeit war man sich schnell einig, dass der Landkreis der Energieagentur für den Bereich Qualitätsnetzwerk Bauen bis 2025 weiterhin einen jährlichen Zuschuss in Höhe von 34.000 Euro gewähren soll.

Weitere 30.000 Euro kämen ohnehin unbefristet für die Energiestartberatung der Bürger:innen aus dem Kreishaushalt, erläuterte Kreiskämmerer Michael Schork.

Damit machte das Gremium den Weg frei für die Weiterentwicklung der EAN, da der Aufsichtsrat der Abfallwirtschaftsgesellschaft des Kreises ebenfalls schon grünes Licht gegeben hatte. Für die Bereitstellung der Sitzungsräumlichkeiten dankte der Landrat abschließend AWN-Geschäftsführer Dr. Mathias Ginter.

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