Jugendliche legten Gelöbnis ab

NZ Mosbacher Jugendgemeinderat mit OB Stipp

(Foto: pm)

Konstituierende Sitzung des Jugendgemeinderats Mosbach

Mosbach. (pm) Anfang Oktober haben die Mosbacher Jugendlichen gewählt und mit ihren Stimmen festgelegt, wer in den kommenden zwei Jahren ihre Interessen vertritt. Zur konstituierenden Sitzung trafen sich die gewählten Jugendgemeinderät:innen im Rathaus, um ihr Gelöbnis abzulegen.

„Treue der Verfassung, Gehorsam den Gesetzen und gewissenhafte Erfüllung der Pflichten sowie gewissenhafte Wahrung der Rechte der Großen Kreisstadt Mosbach und Förderung des Wohls der Stadt und das ihrer Einwohner.“ Mit diesen Worten starteten die zwei Mädchen und fünf Jungen zwischen 13 und 16 Jahren in ihr neues Amt.

Erik Brunner (PRS), Erik Dieterle (NKG), Selina Jung (LTSl), Quinn Peters (APG), Niklas Schaller (SRH Neckargmünd) und Salomé Thomas (NKG) sind die frisch gewählten Volksvertreter.

Eröffnet wurde die Sitzung durch Oberbürgermeister Julian Stipp, der den jungen Rät:innen zu ihrer Wahl und zu ihrem Mut, zu kandidieren, gratulierte.

Ebenfalls anwesend waren mit Andreas Klaffke und Kim Schuck zwei Paten aus dem Gemeinderat, Joleen Engelfried von der Geschäftsstelle Jugendgemeinderat, Vertreter aus der Verwaltung und aus dem Gemeinderat sowie Angehörige der Jugendrät:innen.

Nach einer Vorstellungsrunde und der Verteilung der Geschäftsordnung des Jugendgemeinderats, rief OB Stipp die Jugendlichen auf, ihre zentralen Fragen und Ziele zu benennen. „Wir wollen ein Gefühl dafür bekommen, wo der Kittel brennt und welche Themen wir in den folgenden Sitzungen aufgreifen sollen“.

Stipp bekräftigte, dass ernst und wahrgenommen wird, was die jungen Menschen umtreibt, „auch, wenn wir nicht alle Probleme werden lösen können.“ Im Verlauf des Austauschs kam auch die Sprache auf die Situation im Bereich Bachmühle, wo es gehäuft zu Ruhestörungen und Vandalismus durch Jugendliche kommt.

Hier will die Verwaltung mit Unterstützung des Jugendgemeinderates am Ball bleiben und zeitnah Lösungsansätze erarbeiten.

Ende November werden die Jugendgemeinderät:innen zu einem Einführungsseminar zusammenkommen, bei dem das nähere Kennenlernen und Planungen von Aktionen im Vordergrund stehen.

Projektbezogene Jugendarbeit als Ergänzung der regulären Ratsarbeit wird als Novum zu noch mehr Gestaltungsspielraum führen. Insgesamt steht dem Gremium ein Budget von 5.000 Euro jährlich zur Verfügung.

Die erste Arbeitssitzung wird am 05. Dezember stattfinden, in deren Verlauf die Sprecher:innen gewählt werden. Interessierte Bürger:innen sind hierzu herzlich eingeladen.

 

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