„Eine der besten Grundsatzentscheidungen“

(Symbolbild – Hofherr)

Erhaltungskonzept für Kreisstraßen seit zehn Jahren bewährt – Über 14 Millionen Euro investiert

Mudau. (pm) Ein kleines Jubiläum konnte der Landkreis in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Umwelt und Verkehr in Mudau feiern.

„Seit exakt zehn Jahren gibt es unser Erhaltungskonzept für Kreisstraßen. Und: In dieser Zeit sind immerhin rund 14 Millionen Euro nur in den Erhalt der Kreisstraßen geflossen. Die Effekte können wir alle tagtäglich sehen und erleben.

Ich persönlich finde: Das war eine der besten Grundsatzentscheidungen, die dieser Ausschuss jemals getroffen hat“, erklärte Landrat Dr. Achim Brötel in der Sitzung. Der allgemeine Zustand der Kreisstraßen habe sich, so Brötel, deutlich verbessert. Dadurch würden teure Folgeschäden vermieden, der spätere Unterhaltungsaufwand reduziert und die Verkehrssicherheit erhöht.

Welche Maßnahmen jüngst umgesetzt wurden, stellte dann der stellvertretende Leiter des Fachdienstes Straßen Marco Schölch vor. So habe man die Kreisstraße 3970 zwischen Muckental und Rittersbach, die Kreisstraße 3968 zwischen Hornbach und der Linkenmühle sowie die Kreisstraße 3938 zwischen Asbach und der Kreisgrenze saniert.

Mit der Sanierung begonnen wurde zudem auf der Kreisstraße 3970 zwischen der Landesstraße 525 und der Ortsdurchfahrt Trienz. Die Kosten für diese Maßnahmen beliefen sich auf insgesamt 1,1 Millionen Euro.

Schölch stellte ebenso die Planungen für das kommende Jahr vor. So sei vorgesehen, die Kreisstraße 3961 in der Ortsdurchfahrt Oberwittstadt, einen Teilabschnitt der Kreisstraße 3968 zwischen Hornbach und Hainstadt sowie die Kreisstraße 3946 zwischen Neckarzimmern und dem Stockbronner Hof zu sanieren. Hierfür seien erneut Haushaltsmittel in Höhe von deutlich über einer Million Euro vorgesehen, unterstrich Schölch.

Des Weiteren stehe der Ausbau der Kreisstraße 3969 Waldauerbach und Schloßau zusammen mit dem Radwegeneubau auf dem Programm. In Kürze werden hier naturschutzrechtliche Maßnahmen wie das Aufhängen von Nistkästen durchgeführt, erläuterte Schölch.

Ab Januar 2023 soll mit Baumfällarbeiten begonnen werden, bevor im Sommer dann der eigentliche Bau starten kann. Ähnlich gelagert sei der geplante Radwegebau entlang der Kreisstraße 3917 zwischen Hollerbach, Oberneudorf und der Landesstraße 523.

Auch hier müsse man vor dem Baubeginn im Sommer naturschutzrechtliche Maßnahmen durchführen. Den Ausbau der Kreisstraße 3900 von der Landesstraße 519 bis Eberstadt plane man für das Jahr 2024.

Der Dank für die Präsentation, aber auch die Arbeit der vergangenen zehn Jahre war großes Lob der Kreisrätinnen und Kreisräte, das Schölch zusammen mit dem Leiter des Fachdienstes Harald Steinbach entgegennehmen durfte.

 

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