Mosbach gegen Todesstrafe

(Symbolbild – [PD]/Pixabay)

„Cities for Life“ – Städte für das Leben

Mosbach. (pm) Am Mittwoch, den 30. November, leuchtet das Mosbacher Rathaus für „Cities for Life – Städte für das Leben/Städte gegen die Todesstrafe“, von 16:00 bis 18:00 Uhr.

Auf Initiative der Gemeinschaft Sant´Egidio findet der 20. Internationale Aktionstag statt, um eine weltweite Abschaffung der Todesstrafe zu erreichen. Mosbach nahm 2020 das erste Mal an dieser Aktion teil und möchte auch dieses Jahr wieder ein sichtbares Zeichen setzen.

Seit 2002 und somit schon 20 Jahre wird der Aktionstag „Cities for Life“ international durchgeführt, um die Gesellschaft zu sensibilisieren und die Achtung des menschlichen Lebens zu stärken.

Alleine in Deutschland beteiligen sich fast 300 Städte indem sie sich eine Aktion überlegen, die die Unvertretbarkeit der Todesstrafe aufzeigt. Besonders in der Zeit des Krieges, der auf dramatische Weise nach Europa zurückgekommen ist, ist es wichtig auf die Menschenrechte aufmerksam zu machen.

In den vergangenen Jahren konnten schon Erfolge auf dem Weg der Abschaffung der Todesstrafe erzielt werden. Im Dezember 2020 hat die Generalversammlung der Vereinigten Nationen zum wiederholten Mal eine Resolution über ein universales Moratorium der Todesstrafe mit noch größerer Zustimmung als in den vorherigen Jahren verabschiedet.

Auch in diesem Jahr sind wir unserem Ziel ein bisschen nähergekommen. Denn am 27. Mai 2022 stimmte die Nationalversammlung der Zentralafrikanischen Republik per Akklamation für die Abschaffung der Todesstrafe und Virginia ist der 23. US-Bundesstaat, der die Todesstrafe abgeschafft hat.

Doch wir sind dem Ziel eben nur nähergekommen und haben es noch nicht erreicht. Todesurteile sind nicht selten von Diskriminierung der Ärmsten und Schwächsten geprägt.

Auch können regimekritische Äußerungen zu Todesurteil und Hinrichtung führen, wie dies in diesem Jahr in Myanmar geschehen ist. Daher bleibt die Bedeutung dieses globalen Einsatzes für die eine Kultur des Lebens dringend erforderlich.

Die Gemeinschaft Sant´Egidio ist eine christliche Laienbewegung in ca. 70 Ländern der Welt, die sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzt. Seit 1998 engagiert sie sich gegen die Todesstrafe und setzt sich mit der World Coalition against the Death Penalty für Ihre universale Abschaffung ein.

Sie hat 2002 die Aktion „Cities for life – Städte für das Leben/Städte gegen die Todesstrafe“ ins Leben gerufen. Der 30. November wurde als Aktionstag gewählt, weil an diesem Tag im Jahre 1789 das Großherzogtum Toskana als erster Saat der Welt Folter und Todesstrafe für abgeschafft erklärte.

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