Bürgerstiftung unterstützt die Mobilen Retter

Bürgerstiftung unterstützt die Mobilen Retter
Bürgerstiftung unterstützt die Mobilen Retter

Unser Bild zeigt die symbolische Scheckübergabe mit (von links) Dr. Harald Genzwürker, dem Sprecher der Leitenden Notärzte und Mobile-Retter-Koordinator, DRK-Kreisgeschäftsführer Guido Wenzel, DRK-Präsident Gerhard Lauth, Michael Keilbach, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung, und Dr. Frank Zundel, Vorsitzender der Bürgerstiftung für die Region Mosbach. (Foto: S. Braun)

1.500 Euro für Smartphone-basierte Ersthelfer-Alarmierung

Mosbach. (sb) Mit 1.500 Euro unterstützt die Bürgerstiftung für die Region Mosbach die „Mobilen Retter“ im Neckar-Odenwald-Kreis. Erleidet eine Person zum Beispiel beim Einkaufen oder auf dem Sportplatz einen Kreislaufstillstand, dann werden über die Notrufnummer 112 und die Integrierte Leitstelle sogenannte Mobile Retter alarmiert, die sich in der Nähe des Notfalls befinden.

Das können Notfallsanitäter, Feuerwehrleute oder Arzthelferinnen sein, welche die entsprechenden Qualifikationen haben. Im Durchschnitt sind diese ehrenamtlichen Ersthelfer innerhalb von dreieinhalb Minuten beim Patienten und können die Zeit überbrücken, bis der reguläre Rettungsdienst eintrifft. Träger des Projekts Mobile Retter im Neckar-Odenwald-Kreis ist der DRK-Kreisverband Mosbach.

„Da die ersten Minuten gerade nach einem Herzstillstand die wichtigsten sind, können die Mobilen Retter tatsächlich Leben retten“, betont Dr. Harald Genzwürker, Sprecher der Leitenden Notärzte und Kuratoriumsmitglied der Bürgerstiftung bei der Spendenübergabe in der DRK-Kreisgeschäftsstelle in Mosbach. Dr. Genzwürker initiierte die Smartphone-basierte Ersthelfer-Alarmierung im Neckar-Odenwald-Kreis vor bald sieben Jahren gemeinsam mit Landrat Dr. Achim Brötel und dem DRK-Kreisverband Mosbach in Form eines geförderten Pilotprojekts.

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„Wir waren damals Vorreiter“, betonten DRK-Präsident Gerhard Lauth und Genzwürker. Inzwischen sei die Alarmierung von Ersthelfern per App im baden-württembergischen Rettungsgesetz bereits vorgegeben. Nach dem Auslaufen der Projektförderung trägt der DRK-Kreisverband Mosbach e. V. die Kosten für das System, so Guido Wenzel, Kreisgeschäftsführer des DRK. Zwar können die Kosten für das System nach dem neuen Rettungsdienstgesetz in den Benutzungsentgelten der Krankenkassen geltend gemacht werden, mit den Kostenträgern konnte jedoch landesweit noch keine Einigung zur Kostenübernahme erzielt werden.

Man freue sich daher umso mehr über Sponsoren aus der Geschäftswelt wie auch über Spenden von den Servicegesellschaften. Präsident Gerhard Lauth bedankte sich herzlich beim Vorsitzenden der Bürgerstiftung, Dr. Frank Zundel, und Vorstandsmitglied Michael Keilbach für die kontinuierliche Unterstützung. Die Bürgerstiftung hatte bereits im Jahr 2018 den Projektstart der Mobilen Retter mit 12.500 Euro unterstützt.

„Unsere 458 rein ehrenamtlich tätigen Mobilen Retter im Landkreis können viel Gutes bewirken, wir sind stolz auf sie“, betonte Gerhard Lauth abschließend. Dr Genzwürker schloss sich an und wies zugleich darauf hin, dass durchaus noch mehr per App alarmierbare Ersthelfer gebraucht werden, um die große Fläche des Neckar-Odenwald-Kreises abzudecken. Um neue Interessenten zu gewinnen und einzuweisen, führt der DRK-Kreisverband Mosbach regelmäßig im ganzen Kreisgebiet Schulungen zu Mobilen Rettern durch. Weitere Informationen gibt es unter www.mobile-retter.org/nok.

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