12. Juli 2026

März.2024.

23März16:0017:00Einweihung Gedenktafel für deportierte Sinti und Roma

Details

(Foto: T. Kottal)

Im Nationalsozialismus wurde auch in Mosbach die Diskriminierung, Verfolgung, Deportation und Ermordung von Sinti und Roma (Samudaripen) systematisch organisiert und ohne Widerspruch aktiv von Stadt- und Kreisverwaltung ausgeführt.

Bislang gab es für die deportierten Sinti aus Mosbach und den umliegenden Gemeinden noch keinen Ort des Gedenkens. Eine gemeinsame Projektgruppe des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma und der Stadtverwaltung Mosbach hat seit Monaten daran gearbeitet, eine Gedenktafel für die hiesigen Opfer des NS-Regimes zu gestalten, die ein würdiges Gedenken an einem zentralen Ort der Stadt ermöglicht: dem Marktplatz.

Zur feierlichen Einweihung der Gedenktafel am Samstag, 23. März 2024, um 16 Uhr, im Rathaussaal ist die Bevölkerung herzlich eingeladen. Redner und Mitwirkende sind u.a. Oberbürgermeister Julian Stipp, Landrat Dr. Achim Brötel sowie Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma. Der bekannte Violinist Sandro Roy wird die Veranstaltung musikalisch gestalten.

Aufgrund der begrenzten Kapazität des Rathaussaals wird um vorherige Anmeldung bis Montag, 11. März gebeten (Frau Hagmann, Stadtverwaltung, unter 06261/82206 oder [email protected]).

Zeit

23. März 2024 16:00 - 17:00(GMT+01:00)

Veranstaltungsort

Rathaus Mosbach

Hauptstraße, 74821 Mosbach

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