März.2025.
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Das Rebhuhn ist akut vom Aussterben bedroht. In der Region Schefflenz im Neckar-Odenwald-Kreis befindet sich das bedeutendste Restvorkommen im gesamten Regierungsbezirk Karlsruhe. Aktuell ist die Rebhuhnbalz in vollem Gange.
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Das Rebhuhn ist akut vom Aussterben bedroht. In der Region Schefflenz im Neckar-Odenwald-Kreis befindet sich das bedeutendste Restvorkommen im gesamten Regierungsbezirk Karlsruhe. Aktuell ist die Rebhuhnbalz in vollem Gange. Aus diesem Anlass lädt die Initiative Rebhuhnschutz Schefflenztal interessierte Bürgerinnen und Bürger zu zwei Exkursionen ein:
- Freitag, 21. März 2025, 18:00 Uhr: Treffpunkt an der Kreuzung Odenwald-/Eberbachstraße in Kleineicholzheim (Schefflenz)
- Samstag, 22. März 2025, 18:00 Uhr: Treffpunkt am Sportplatz Bergfeld in Mosbach
Spannende Einblicke in das Leben der Rebhühner
Während der Exkursionen erfahren die Teilnehmenden, wie ein balzender Rebhahn klingt, welche Lebensräume Rebhühner für eine erfolgreiche Brut benötigen und wie viele Rebhühner aktuell in der Region vorkommen. Zudem wird erklärt, wie die Bestandszählung dieser seltenen Vögel erfolgt.
Für die Teilnahme wird festes Schuhwerk und wettergerechte Kleidung empfohlen. Ein Fernglas kann hilfreich sein. Bei ungünstiger Witterung wie Dauerregen oder starkem Wind muss die Veranstaltung leider entfallen.
Wie Erholungssuchende zum Schutz der Rebhühner beitragen können
Nach der Balz beginnt für die Rebhühner die Brutzeit. Um die Vögel nicht zu stören, wird darum gebeten, während der Aufzuchtzeit bis August auf den Wegen zu bleiben und Hunde anzuleinen.
Hintergrund: Rebhuhn-Monitoring in Baden-Württemberg
Das landesweite Monitoring von Rebhühnern findet regelmäßig im zeitigen Frühjahr statt. In Baden-Württemberg wird es von der Ornithologischen Gesellschaft im Auftrag der Landesanstalt für Umweltschutz koordiniert. Die Projektgruppe Rebhuhnschutz Schefflenztal beteiligt sich mit zahlreichen Zähl-Transekten an dieser Bestandserfassung.
Die Initiative „Rebhuhnschutz Schefflenztal“
Seit 2021 setzt sich die Initiative Rebhuhnschutz Schefflenztal unter Federführung des Naturschutzreferats am Regierungspräsidium Karlsruhe für den Erhalt der letzten Rebhuhnvorkommen im Schefflenztal ein. Das Projektgebiet umfasst rund 100 Quadratkilometer zwischen Schefflenz, Billigheim, Mosbach, Elztal und Seckach.
Engagiert sind unter anderem der NABU, die Ornithologische Arbeitsgemeinschaft Neckar-Odenwald, der Hegering Schefflenztal sowie der Landschaftserhaltungsverband Neckar-Odenwald-Kreis. Unterstützung kommt von zahlreichen Landwirten, dem Bauernverband sowie den beteiligten Kommunen und Behörden. Ziel ist es, die Bestände langfristig zu erhalten und zu stärken.
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