Mobiles Informationszentrum der Johannes-Diakonie

04.03.10

Hilfe kommt zu Menschen mit Behinderung, Angehörigen und Betreuern

Leicht zu finden ist das Mobile Informationszentrum im Schwarzacher Einkaufs- und Dienstleistungszentrum; (v. l.) Theo Haaf, Carolin Filipp, Mitglied des Heimbeirates der Johannes-Diakonie, Rosemarie Jany, Heike Vollmer und Manfred Amend. (Foto: Dirk Adler):

Schwarzach/Buchen/Mosbach. (da) Welche Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung bietet die Johannes-Diakonie Mosbach an? Wer kommt für die Kosten auf? Diese Fragen stellten Interessierte am häufigsten, berichtete Heike Vollmer, Ansprechpartnerin des neuen Mobilen Informationszentrums der Johannes-Diakonie für den Raum Buchen, Mosbach und jetzt auch Schwarzach. In einer kleinen Begegnungsrunde nahm es seine Arbeit am 01. März im KOMM-IN, dem Bürgerbüro der Gemeinde Schwarzach im örtlichen Einkaufs- und Dienstleistungszentrum, auf.

Was es mit dem Mobilen Informationszentrum auf sich hat, erläuterte Vollmer weiter: „Mobil ist es, weil wir zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten Anlaufstellen für Hilfesuchende bereithalten. Zurzeit bieten wir diese in Buchen, Mosbach und Schwarzach an.“ Bei Bedarf könnten sich Menschen mit Behinderung sowie ihre Betreuer und Angehörigen aber auch telefonisch an das Mobile Informationszentrum  wenden. Auch Besuche bei Interessierten daheim seien möglich. „Informationszentrum heißt es, weil wir Auskunft über alle Dienstleistungsangebote der Johannes-Diakonie und vergleichbarer Einrichtungen geben“, ergänzte Vollmer. Es informiere beispielsweise über individuelle Hilfen für Menschen mit Behinderung, Freizeitaktivitäten für diese und Finanzierungswege, mit denen die Hilfen und Aktivitäten genutzt werden könnten.

Manfred Amend, Leiter des verantwortlichen Geschäftsbereichs Wohnen der Johannes-Diakonie, dankte Bürgermeister Theo Haaf, dem Gemeinderat und der Gemeinde Schwarzach dafür, Sprechstunden des Mobilen Informationszentrums im KOMM-IN anbieten zu dürfen. Hieran habe sich einmal mehr gezeigt, dass Menschen mit Behinderung selbstverständlich zu Schwarzach dazugehörten. „Mögen im KOMM-IN viele hilfreiche Gespräche stattfinden und Menschen Unterstützung erfahren“, schloss er.

Schnell und leicht seien die Räumlichkeiten für die Hilfen des Mobilen Informationszentrums in Schwarzach bereitgestellt worden, schloss sich Rosemarie Jany, Leiterin im Fachbereich Wohnen, dem Lob an. Dies erhoffe sie sich auch von anderen Gemeinden, in denen weitere Anlaufstellen geplant seien.

Das KOMM-IN sei leicht zu erreichen und halte die Hemmschwelle für einen Besuch niedrig, hob Bürgermeister Haaf hervor. „Vielleicht erledigen Nutzer der Anlaufstelle gleich ihren Einkauf, ihre Bankgeschäfte und ihren Briefversand in unserem Einkaufs- und Dienstleistungszentrum“, setzte er auf den Knotenpunkt Schwarzachs.

Das Mobile Informationszentrum ist ein Angebot der Offenen Hilfen im Geschäftsbereich Wohnen der Johannes-Diakonie. Die Offenen Hilfen bieten verschiedene Betreuungsformen an, die es Menschen mit Behinderung erlauben, in ihrer vertrauten Umgebung, in der Familie oder in der Gemeinde wohnen zu bleiben.

Offene Sprechstunde des Mobilen Informationszentrums

(Tel.: 06281-325687 und 0174-9285869, E-Mail: informationszentrum@johannes-diakonie.de):

in Mosbach, Ölgasse 5 (im Freiwilligenzentrum Neckar-Odenwald)
gerade Woche: Dienstag 15 bis 18 Uhr
ungerade Woche: Dienstag 9 bis 12 Uhr

in Buchen, Linsengasse 16
gerade Woche: Dienstag 9 bis 12 Uhr
ungerade Woche: Dienstag 15 bis 18 Uhr

in Schwarzach, KOMM-IN (im Einkaufs- und Dienstleistungszentrum)
jeden 1. Montag im Monat: 15 bis 18 Uhr
jeden letzten Montag im Monat: 9 bis 12 Uhr

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