Offenau: Urbane „Cowboys“ jagen Jungbullen

(Symbolbild)

Einsatz modernster Technik
(ots) Seit Donnerstag, gegen 08.00 Uhr, beschäftigte ein sechs Monate alter Jungbulle mit seinem Freiheitsdrang die Unterländer Polizei. Der Jungbulle verbrachte seine Zeit zunächst auf der Weide und sollte jetzt in einem Stall bei Bad Wimpfen untergebracht werden. Dies fand vermutlich wenig gefallen und er nutze eine günstige Gelegenheit zur Flucht. Er nutzte die B 27 zwischen Bad Wimpfen und Offenau als Sprintstrecke und erschreckte einige Autofahrer. Mal machte er Pause in angrenzenden Wohngebieten, manchmal in den angrenzenden Äckern und Feldern. Immer wieder konnte er den eingesetzten Streifen entkommen, die die Gefahr gerne von den Straßen bekommen wollten. Immer wieder gelang es dem Jungbullen sich so zu verstecken, dass er unauffindbar war. Doch seine hartnäckigen Verfolger behielten schließlich doch die Oberhand. Mit Einsatz modernster Mittel konnte der Bulle, unter Einsatz einer Drohne mit Wärmebildkamera in einem Maisfeld wieder aufgespürt werden. Das Rind kam schließlich wieder aus diesem Feld und geriet beim Überqueren der
Straße in einen Graben, wo es vermutlich infolge Erschöpfung, nach der fast 24 stündigen Flucht kurz festsaß. Hierbei ergriffen die urbanen Cowboys (Polizei, Eigentümer und Landwirtkollege) die
Gelegenheit beim Schopf und konnten das Rind mittels einer Art Lasso aus Stricken einfangen.

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