Abteilungen proben den Ernstfall

Feuerwehren proben den Ernstfall
Feuerwehren proben den Ernstfall

(Foto: pm)

Feuerwehrübung mit realistischem Szenario

Hettigenbeuern. (pm) „Es brennt! Rauch und Qualm dringen aus den Fenstern der Dachgeschosswohnung des Kindergartengebäudes in Hettigenbeuern.“ Das Szenario wirkte verblüffend echt. Zum Glück handelte es sich jedoch nur um die Annahme für die gemeinsame Jahreshauptübung der Feuerwehrabteilungen Hettigenbeuern, Stürzenhardt und Steinbach am Samstag.

Die gelungene Gemeinschaftsübung zeigte einmal mehr die Leistungsfähigkeit der drei Feuerwehrabteilungen und das gute Zusammenspiel der Einsatzkräfte. Geleitet wurde die Übung von Abteilungskommandant Eric Schilling aus Hettigenbeuern und Stürzenhardt. Vonseiten der Feuerwehrführung waren Feuerwehrkommandant Rainer Mackert aus Buchen und Feuerwehrkommandant Markus Peiß aus Mudau vor Ort.

Als Übungsszenario wurde ein Brand im Dachgeschoss des Kindergartengebäudes angenommen. Drei Personen galten als vermisst.

Menschenrettung und Brandbekämpfung

Die Feuerwehr Hettigenbeuern traf als Erste am Einsatzort ein. Sie stellte die Wasserversorgung sicher, begann mit einer Riegelstellung, um eine weitere Ausbreitung des angenommenen Brandes zu verhindern, und leitete unter Atemschutz die Menschenrettung ein.

Die Kameraden aus Stürzenhardt unterstützten die Maßnahmen. Sie bauten die Wasserversorgung von der Morre auf und speisten das TSF-W zusätzlich mit Wasser. Die Wehr aus Steinbach richtete eine weitere Wasserversorgung ein. Unter Atemschutz suchten die Einsatzkräfte nach den vermissten Personen und retteten sie. Eine Person musste aus dem Keller geborgen werden.

Feuerwehrführung lobt gute Zusammenarbeit

Nach Abschluss der Übung ließ Abteilungskommandant Eric Schilling den Ablauf gemeinsam mit den Beteiligten Revue passieren. Er lobte das Engagement aller Einsatzkräfte und hob die gute Zusammenarbeit der drei Feuerwehrabteilungen hervor.

„Macht weiter so!“, lobte der stellvertretende Kommandant Rainer Mackert und unterstrich die Bedeutung gemeinsamer Übungen. Im Ernstfall sei es wichtig, dass sich die Einsatzkräfte untereinander kennen und mit den Gerätschaften vertraut seien. Gemeinsame Übungen trügen dazu bei, sowohl die Kameradinnen und Kameraden als auch die vorhandene Ausrüstung kennenzulernen und die Abläufe aufeinander abzustimmen.

Auch Feuerwehrkommandant Markus Peiß aus Mudau lobte das gute Miteinander und die Leistungsfähigkeit der beteiligten Wehren. Das Übungsobjekt sei gut gewählt gewesen und habe geeignete Bedingungen geboten, um den Ernstfall realitätsnah zu proben.

Nächste Jahreshauptübung in Steinbach geplant

Abteilungskommandant Wolfgang Farrenkopf aus Steinbach sprach ebenfalls allen Beteiligten seinen Dank aus. Mit Blick auf die nächste Jahreshauptübung, die im kommenden Jahr in Steinbach stattfinden soll, merkte er an, dass die Steinbacher Wehr dann möglicherweise mit zwei Fahrzeugen teilnehmen könne.

„Die Wehren sind für Ernstfälle gut gewappnet, von denen wir hoffentlich verschont bleiben“, betonte auch Ortsvorsteher Norbert Meixner. Er dankte den Feuerwehrangehörigen für ihren Einsatz und das harmonische Miteinander der Abteilungen. Grüße übermittelte zudem der Ortsvorsteher von Stürzenhardt, Benno Berberich.

Nach dem offiziellen Teil klang die Übung traditionell in kameradschaftlicher Runde aus – ein schöner Abschluss einer gelungenen, von Gemeinschaft geprägten Jahreshauptübung.

 

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