Gegen Lauda lassen Rasenspieler nichts anbrennen

VfR Mannheim – FV Lauda 2:0


Die Rasenspieler bejubeln den souveränen Sieg. (Foto: pm)
(sw) Mit einem ungefährdeten 2:0-Heimsieg gegen den FV Lauda hat der VfR Mannheim seinen sechsten Saisonsieg eingefahren und ist aufgrund des Remis im Spitzenspiel zwischen Weinheim und Heddesheim ganz nah an die beiden Spitzenplätze herangerückt.

Trotzdem war der Erfolg gegen das Team aus dem Taubertal ein hartes Stück Arbeit. Denn auch wenn es fast die gesamte Spielzeit nur auf den Kasten des FVL ging, der VfR zeigte sich zunächst zu zaghaft in den Abschlüssen. Chancen gab es nämlich genug. Piero Adragna traf nach schöner Vorarbeit von Daniel Herm das Außennetz (7.), Marc Haffa verpasste eine mustergültige Hereingabe von Marcel Höhn nur knapp (11.), Höhn selbst scheiterte am Gästekeeper Julian Bach (26.), ein Kopfball von Haffa landete auf den Maschen (27.) und Enis Baltaci kann nach einem groben Fehler der Laudaer aus guter Position den Ball auch nicht im Tor unterbringen (28.).

Die besten Chancen vergab der VfR jedoch in der Schlussphase der ersten Halbzeit. Marcel Höhn, der nach Vorarbeit Baltaci und Verlängerung Haffa die Kugel nur knapp am Pfosten vorbeischießt (39.). Baltaci, dessen Schuss ebenfalls nur Zentimeter am Gehäuse vorbeirauscht (41.). Und zu guter letzt Haffa, der mit einer Direktabnahme Bach zu einer Glanzparade zwingt (44.).

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Auch nach dem Seitenwechsel, der keine Auswechslungen mit sich brachte, hielten die Rasenspieler das Tempo nun hoch. Die Belohnung war die überfällige Mannheimer Führung. Piero Adragna hatte sich zunächst an der Strafraumgrenze super durchgesetzt, der Ball kommt – auch mit etwas Glück – zu Marc Haffa, der nicht lange fackelt und zum umjubelten 1:0 trifft (54.).

Der Rückstand rüttelte die bisher eher passiven Gäste ein wenig wach. So traute sich der Vorjahresvierte nun viel öfter nach vorne, was aber auch Kontermöglichkeiten für den VfR mit sich brachte. Und während Ajdin Zeric in der 66. Minute nach Flanke Adragna mit einem Kopfball noch in Bach seinen Meister fand, konnte die Nummer 22 des VfR wenig später dann doch noch zum Torjubel ansetzen. Ein wunderbarer Ball genau in den Lauf von Marc Haffa leitete das entscheidende 2:0 ein. Haffa zieht bis in den Strafraum durch, um dann den rechts einschussbereiten Zeric zu bedienen, der die Kugel nur noch über die Linie drücken musste (69.).

Die eingewechselten Niko Pavic (84.) und Dragan Peric (85.) hätten das Ergebnis weiter in die Höhe schrauben können, setzten ihre Torschüsse jedoch jeweils neben den Kasten. So blieb es bis zum Schluss beim hochverdienten 2:0-Erfolg.

Die Atik-Elf rangiert mit 19 Punkten weiter auf Platz 3, konnte jedoch 2 Punkte auf die punktgleiche TSG 62/09 Weinheim (19) und den Spitzenreiter FV Fortuna Heddesheim gutmachen (20). Am kommenden Sonntag wartet auf die Blau-Weiß-Roten im Viernheimer Stadion an der Lorscher Straße nun das Derby beim heimischen TSV Amicitia (15 Uhr).

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